PROTEC organisiert Lesung mit Clemens Sprey in Ochtrup

Organisiert wurde die Veranstaltung von PROTEC, einem Zweigwerk der Caritaswerkstätten Langenhorst. Mit der Lesung setzte PROTEC im Rahmen der Woche der psychischen Gesundheit ein Zeichen für einen offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen und schuf Raum für Austausch, Verständnis und neue Perspektiven.
Clemens Sprey las aus seinem Buch "Gestern Hölle, heute Hoffnung" und berichtete eindrucksvoll von seiner Lebensgeschichte, schweren psychischen Krisen und seinem Weg zurück ins Leben. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, offen über psychische Erkrankungen zu sprechen, Vorurteile abzubauen und Betroffenen Mut zu machen.
Als Zweigwerk der Caritaswerkstätten Langenhorst unterstützt PROTEC Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei, am Arbeitsleben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Eine Werkstatt mit diesem Schwerpunkt bietet Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung vorübergehend oder längerfristig nicht oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können, einen geschützten und verlässlichen Rahmen. Durch geeignete Arbeitsangebote, feste Tagesstrukturen und individuelle Begleitung werden persönliche Fähigkeiten gestärkt, Stabilität gefördert und berufliche Perspektiven entwickelt. Je nach persönlicher Situation kann dies auch ein Schritt zurück in den allgemeinen Arbeitsmarkt sein.
PROTEC lädt Menschen, die selbst von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, ebenso wie deren Angehörige herzlich ein, Kontakt aufzunehmen. Gemeinsam können passende Unterstützungs- und Beschäftigungsangebote besprochen werden, um neue Lebensperspektiven zu entwickeln, eine sinnvolle Tagesstruktur aufzubauen und gegebenenfalls den Weg zurück ins Berufsleben zu finden. Ziel ist es, zu informieren, Orientierung zu geben und gemeinsam nach einem geeigneten Weg zu suchen.