Die heilige Ida von Herzfeld
- Geboren um 775 n. Chr. in Franken
- Gestorben am 4. September 825 in Herzfeld
- 155 Jahre nach ihrem Tod wurde Ida am 26. November 980 von Bischof Dodo von Münster in der Kirche von Herzfeld heilig gesprochen.
- Sie ist Patronin der Schwangeren, ihr Gedenktag ist der 4. September.
Ida, der Überlieferung nach eine Verwandte von Karl dem Großen, stiftete nach einem Traum um 790 die Kirche von Herzfeld in Westfalen.
Nach dem Tod ihres Mannes, des Sachsenherzogs Egbert, lebte sie über seinem Grab in einer an diese Kirche angebauten Klause. In großer Frömmigkeit vollbrachte sie Werke der Nächstenliebe bis zu ihrem Tod, das Volk bezeichnete sie als Mutter der Armen.
Eine spätmittelalterliche Legende berichtet, wie ein von Jägern verfolgter Hirsch bei ihr Schutz suchte. Ida war die erste Heilige in Westfalen.
Bischof Dodo von Münster erhob 980 ihre Gebeine, damals fand der erste Umzug mit ihren Reliquien statt; bis heute wird die Identracht alljährlich in der Woche ab dem 4. September begangen und dabei der Ida-Segen gespendet.
Idas Grablege in der zur Kapelle umgewidmeten Klause in Herzfeld wurde eine bedeutende Wallfahrtsstätte. In einem kostbaren Schrein, der 1976 restauriert wurde, ruhen ihre Gebeine. Schwangeren hilft der geweihte Ida-Gürtel.
