Zum Spatenstich des neuen Seniorenwohnheims in Altenberge waren Vertreter des Aufsichtsrates und der Kirchengemeinde, der Bürgermeister von Altenberge, Unternehmensvertreter vom Architekturbüro Varwick und der Baufirma ECO.PLAN sowie Mitarbeitende des Caritasverbandes Steinfurt e. V. gekommen.
Der Geschäftsführer der Domus Caritas gGmbH, Burkhard Baumann, begrüßte die zahlreichen Gäste, die zum Spatenstich am Bahnhofshügel gekommen waren - "die Vertreter der Baufirma, die Bauleitung, die Vertreter der politischen Gemeinde Altenberge und der Kirchengemeinde, den Aufsichtsrat der Domus Caritas, Mitarbeitende des Caritasverbandes sowie unsere Partner, die dieses Projekt gemeinsam möglich machen".
Das Projekt war bereits seit 2017 mit dem örtlichen Architekturbüro Varwick in Planung gewesen. "Schon damals haben wir festgestellt, dass der Bedarf an Pflegeplätzen in Altenberge enorm groß ist." Denn im Edith-Stein-Haus an der Billerbecker Straße gab es über Jahre hinweg eine lange Warteliste. Jedoch verhinderten eine "lange Entscheidungsphase vor Ort" mit in dieser Zeit stark gestiegenen Baukosten und Zinsen die Umsetzung des Projektes. Obwohl sämtliche Planungen bereits abgeschlossen waren, musste das Vorhaben vorerst pausiert werden. "Dennoch haben wir nie aufgegeben." Die Beteiligten an dem Projekt planten weiter und suchten nach einer Lösung, zudem wurde die Organisationsstruktur angepasst und eine eigene Dienstleistungsgesellschaft gegründet. "Heute können wir sagen: Was lange währt, wird endlich gut", freute sich der Geschäftsführer.
Der kaufmännische Geschäftsführer der Domus Caritas, Dr. Oliver Elling, erläuterte die Finanzierung des Projektes. "Mit dem heutigen Spatenstich beginnen wir ein Bauvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 11,83 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam über zwei Finanzierungspartner sowie durch den Einsatz von Eigenkapital. Damit schaffen wir eine solide wirtschaftliche Grundlage für dieses Projekt." In der neuen Einrichtung entstehen 50 stationäre Pflegeplätze und damit ein zusätzliches Angebot für die pflegerische Versorgung in Altenberge. Gleichzeitig werden rund 70 Arbeitsplätze im Gesundheitswesen geschaffen. "Das stärkt nicht nur die Versorgung, sondern auch den Wirtschaftsstandort und den Arbeitsmarkt vor Ort", so Elling. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Energieeffizienz des Gebäudes. "Wir investieren bewusst in eine nachhaltige Bauweise, um langfristig wirtschaftlich und ressourcenschonend arbeiten zu können."
Für das ihm und seiner Firma entgegen gebrachte Vertrauen bedankt sich Manfred Höne von der Firma ECO.PLAN., die mit der Umsetzung beauftragt wurde. Er freute sich auf die Zusammenarbeit und hoffte auf eine erfolgreiche Umsetzung. Er wünschte "allen Beteiligten gutes Gelingen und Gottes Segen."
"Ich freue mich sehr, dass wir heute diesen Spatenstich feiern können. Der Bedarf ist offensichtlich. Die Wartelisten zeigen deutlich, dass Altenberge zusätzliche Pflegeplätze dringend benötigt", betonte Bürgermeister Jan Röschenkämper in seiner kurzen Ansprache. Dieses Seniorenwohnheim werde den Menschen in Altenberge langfristig zugutekommen. Hinzu komme dieser besondere Standort mit seinem wunderschönen Blick über den Bahnhofshügel.