Das St. Ida-Haus - ein Schiff auf Reisen
Zum Start in den Tag feierten die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Gästen einen Wortgottesdienst in der Kapelle des St. Ida-Hauses. Sozialdienstleiterin Nicole Boest, die den Gottesdienst mit ihrem Team vorbereitet hatte, verglich in ihrer Ansprache das St. Ida-Haus mit einem Schiff, das nach zwanzig Jahren zwar "nicht mehr ganz neu" ist, aber auch schon "einige Stürme" erlebt und gemeistert hat und dabei keinen "Schiffsbruch" erlitten hat. Das liegt vor allem an der "Kapitänin", nämlich Einrichtungsleiterin Petra Brauckmann, und den "erfahrenen Seeleuten", also dem gut zusammenarbeitenden Pflegeteam, das für die Bewohnerinnen und Bewohner "einen Ort der Sicherheit und Geborgenheit" geschaffen hat.
Geschäftsführer Burkhard Baumann
Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Geschäftsführer Burkhard Baumann die versammelten Gäste und gratulierte im Namen des Trägers, der Domus Caritas gGmbH, zum runden Jubiläum des St. Ida-Hauses. Mit den Worten "Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt" erklärte Baumann, dass aufgrund der immer noch bestehenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie aus dem angedachten "Tag der offenen Tür" nun ein "interner Tag der Begegnung" geworden ist. Zudem ging er noch einmal auf die Entstehungsgeschichte des Hauses ein.
Gelassene Stimmung und heitere Spiele beim Tag der Begegnung im St. Ida-Haus
Nach dem Gottesdienst startete drinnen und draußen ein "spielerischer Wettstreit", unter anderem Dosenwerfen und ein Quizspiel, bei Sekt und kühlen Getränken, bevor das Fest mit einem Grill-Buffet am Mittag endete. "Seit nunmehr 20 Jahren ist das St. Ida-Haus ein fester Bestandteil in Metelen", so die langjährige Einrichtungsleiterin Petra Brauckmann. "Unsere Aufgabe, Menschen bis zu ihrem Lebensende in vertrauter Atmosphäre zu begleiten, nehmen wir jeden Tag ernst und arbeiten dafür."
"Wohnälteste" Bewohnerin im St. Ida-Haus
Seit 2014 lebt Ida Grieger im St. Ida-Haus in Metelen und fühlt sich dort rundherum versorgt. "Es gefällt mir hier sehr gut!" Gerne lässt sich die 89-jährige mit dem neuen Rollstuhlfahrrad von einer Betreuerin mitnehmen. Auf diese Weise war sie im Sommer zum Beispiel in Schöppingen gewesen und konnte dort in der Fußgängerzone ein Eis genießen. Auch mag Ida Grieger besonders gerne Wildblumen und pflückt diese bei Ausflügen am Wegesrand, um sie in einer Vase in ihr Zimmer zu stellen.
Mit ihren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern spielt Ida Grieger regelmäßig am Mittwochnachmittag Karten oder Bingo. Auch beim Kegeln in ihrem Wohnbereich ist Ida Grieger gerne aktiv. Denn gesellig war Ida Grieger schon immer in ihrem Leben. Früher war die Metelenerin mit ihrem langjährigen Stammtisch regelmäßig im Lokal "Lampen Pieper" zu Gast.