Ob Carl-Sonnenschein-Haus, Ferdinand-Tigges-Haus, die Caritas Sozialstation, das Kardinal-von-Galen-Haus sowie die Caritaswerkstätten Langenhorst oder der Caritaskindergarten Der Kleine Prinz - der Caritasverband Steinfurt ist in Ochtrup nicht nur mit seinen Einrichtungen, sondern auch mit vielen Angeboten und Diensten für die Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen vor Ort.
Das Organisationsteam freut sich auf die neue Vortragsreihe in Ochtrup und viele Interessierte
"Nicht jeder braucht alles auf einmal – und so ist oft gar nicht bekannt, wie breit die Caritas in Ochtrup aufgestellt ist. Unsere Veranstaltungsreihe lädt dazu ein, ins Gespräch zu kommen, Bedürfnisse zu teilen und die Angebote kennenzulernen, die wir für die Menschen vor Ort bereithalten", weiß Verena Wilmer, Referentin für offene Altenhilfe und Quartiersentwicklung bei der Caritas.
Deshalb startet ab 25. Februar eine neue Vortragsreihe, in der jeden Monat ein Thema beleuchtet wird, bei dem die Caritas Menschen in Ochtrup begleitet. Los geht es mit dem Thema: "Ehrenamt und freiwilliges Engagement. Wie Sie sich einbringen können und worauf Sie sich bei uns verlassen können" mit Fabian Löckener.
Weitere Themen der Vortragsreihe sind: Wie kann ich möglichst lange zu Hause wohnen bleiben? (25. März) Wie erstelle ich eine Vorsorgevollmacht? (29. April) Wie kann eine Begleitung zum Lebensende aussehen? (27. Mai) Welche Möglichkeiten der Berufsbildung bieten die Caritaswerkstätten Langenhorst? (25. Juni). Expertinnen und Expertinnen der Caritas informieren und beantworten die Fragen der Anwesenden.
Die insgesamt fünf Veranstaltungen finden jeweils mittwochs von 18:30 bis 19:30 Uhr im Pfarrzentrum Lutz an der Kolpingstraße 4 in Ochtrup statt. Alle sind willkommen.
Um Anmeldung für die kostenlosen Vorträge wird unter 02552 706 0 gebeten.
Das erwartet Sie inhaltlich:
25. Februar – Fabian Löckener, Gemeindecaritas
Ehrenamt und freiwilliges Engagement schaffen in all unseren Einrichtungen und Diensten eine Bereicherung, die wir nicht missen wollen. Bei diesem Treffen informieren wir Sie über unsere Einrichtungen und Dienste in Ochtrup und mit Ihnen gemeinsam schauen wir, wo Sie sich einbringen können oder wollen. Zusätzlich erhalten Sie wissenswerte Informationen rund um die Themen Formalia und Versicherungen im Ehrenamt. Bringen Sie herzlich gerne auch Ihre Fragen und Anregungen zum Thema mit.
25. März – Christiane Nitz und Silke Kröger, Caritas Sozialstation
Viele Menschen wünschen sich möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Doch welche Hilfen gibt es, damit ein Leben zu Hause auch im Alter und bei Pflegbedürftigkeit gelingen kann? Wie können Pflegebedürftige möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben und Angehörige gleichzeitig entlastet werden? Die Caritas Sozialstation in Ochtrup informiert über die vielfältigen Möglichkeiten der Ambulanten Pflege und das Unterstützungsangebot im häuslichen Umfeld. Vorgestellt werden neben Leistungen wie der Grundpflege auch die häusliche Krankenpflege, der Hausnotruf sowie weitere Entlastungsmöglichkeiten und deren Finanzierung.
29. April – Janna Kockmann, Betreuungsverein
Jeder kann durch Krankheit, Unfall oder im Alter in eine Situation geraten, in der man nicht mehr selbstverantwortlich medizinische Maßnahmen oder Behandlungen zustimmen oder ablehnen kann. Üben Sie Ihr Selbstbestimmungsrecht aus und dokumentieren Sie schriftlich, wie Sie in bestimmten Situationen medizinisch behandelt werden wollen. Legen Sie außerdem fest, wer berechtigt ist, Entscheidungen für Sie zu treffen, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre persönlichen und finanziellen Angelegenheiten selbstständig zu regeln. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Ehepartner oder Kinder automatisch befugt sind, in Notfällen Entscheidungen in Ihrem Sinne zu treffen.
27. Mai – Verena Becker, Sozialarbeiterin
Angst und Unsicherheiten gehören meist dazu, wenn ein nahestehender Mensch von uns geht. Doch was kann ich dann noch aktiv tun? In der Veranstaltung "Begleitung zum Lebensende" erfahren Sie, welche Möglichkeiten der Begleitung es gibt, wenn das Lebensende naht."
