Möglichst lange selbstständig zu Hause leben und keine Angst haben, dass man im Notfall allein ist – das sind die Hauptbeweggründe der Menschen, den Caritas Hausnotruf für sich selbst oder ihre Angehörigen zu nutzen.
Ulrich Kreutzmann (rechts) und sein Team freuen sich über fünf Jahre mit dem Caritas-Hausnotruf
"Bereits 450 Klienten vertrauen dem Caritas Hausnotruf. Dieses Vertrauen bestätigt uns jeden Tag in unserer Arbeit", freut sich Ulrich Kreutzmann, der den Hausnotruf bei der Domus Caritas gGmbH mit aufgebaut hat.
Ob Sturz beim nächtlichen Toilettengang oder plötzlich auftretende gesundheitliche Probleme – ein Druck auf den roten Hilfe-Knopf, der wahlweise bequem am Handgelenk oder als Halskette getragen werden kann, reicht, um die zuvor hinterlegte Hilfekette zu aktivieren.
Zunächst stellt der Druck auf den Knopf über die Basisstation eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale her. Dort reagiert das erfahrene Personal und alarmiert je nach Bedarf eine zuvor hinterlegte Kontaktperson oder im Notfall den Rettungsdienst.
Die technischen Voraussetzungen für den Caritas Hausnotruf sind unkompliziert: Eine Steckdose und ein Telefonanschluss reichen für die Nutzung aus. Sollte kein Festnetzanschluss verfügbar sein, wird auf Geräte zurückgegriffen, die mit einer Sim-Karte funktionieren. Die Installation übernimmt das Team des Caritas Hausnotrufs ebenso wie eine Einführung in die Verwendung.
Und auch für die Finanzierung gibt es Unterstützung, denn der Hausnotruf ist ein offiziell anerkanntes Hilfsmittel, sodass die monatliche Gebühr über die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen schon ab Pflegegrad 1 erstattet werden kann.