Unsere Angebote

Offene Angebote
Lust auf Gesellschaft?

Unsere offenen Angebote dienen als erste Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu unserer Beratungsstelle. Kostenfrei und ohne Terminvereinbarung können Sie die folgenden Angebote jederzeit besuchen. Sowohl Menschen mit einer Suchterkrankung als auch deren Angehörige und Freunde sind herzlich willkommen.

Besonders wertvoll an diesen Angeboten ist der Austausch der Betroffenen untereinander. Eigene Erfahrungen können weitergegeben werden und Ratsuchende können auf viele Fragen eine Antwort von Menschen in ähnlichen Situationen bekommen.

Das Montagscafé

Das Montagscafé ist ein langjähriges Angebot unserer Beratungsstelle. Jeden Montag zwischen 9.30 und 11.30 Uhr können Sie zu uns kommen und in gemütlicher Runde eine Kleinigkeit Essen sowie Kaffee, Tee oder andere Getränke zu sich nehmen. Gemeinsam kann über Alltägliches oder suchtbezogene Themen gesprochen werden.

Ansprechpartnerin:

Heike Hille, Diplom-Sozialarbeiterin, Suchttherapeutin VDR i.A.
Telefon: 02552 706-47
E-Mail:  heike.hillecaritas-steinfurtde

 

Das offene Wohnzimmer

Das offene Wohnzimmer ist ein Begegnungs- und Freizeitangebot für Menschen mit einer Suchterkrankung, die am Wochenende und in den Abendstunden Lust auf Gemeinschaft haben. Auch von Sucht Betroffene, wie Freunde und Angehörige, sind herzlich eingeladen. In gemütlicher Runde kann über Alltägliches, aber auch über suchtbezogene Themen gesprochen werden. Gemeinsam mit den Besuchern wird regelmäßig eine besondere Freizeitaktivität geplant und durchgeführt. Das offene Wohnzimmer findet in den Räumen der Sucht- und Drogenberatung des Caritasverbandes Steinfurt e. V. statt.

Wann?

Jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.30 Uhr
Jeden zweiten Sonntag (in den ungeraden Kalenderwochen) von 11.00 bis 13.00 Uhr

Wo?

Emsdettener Straße 22 in 48565 Steinfurt-Borghorst

Ansprechpartnerin:

Kim Suer Sozialpädagogin B.A.
Telefon: 02552 706-33
E-Mail:  kim.suercaritas-steinfurtde

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Prävention
Präventive Arbeit… Die Hilfe vor der Sucht

Der Konsum von legalen und/oder illegalen Drogen sowie missbräuchlichen Medienkonsum durch Smartphones und das Internet kann nicht nur zur Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung führen, sondern ist zugleich ein nicht zu vernachlässigender Risikofaktor für eine Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen.

Ziel unserer suchtpräventiven Arbeit ist es daher, das Einstiegsalter für einen Substanz (un)gebundenen Konsum bzw. Medienkonsum zu erhöhen, schädlichen Konsum zu reduzieren und die Entwicklung einer Abhängigkeit gänzlich zu verhindern. Unsere präventive Arbeit setzt möglichst früh an, das heißt vor einem regelmäßigen Konsum, und sollte langfristig angelegt sein. Wir möchten den Menschen zu einer starken Persönlichkeit verhelfen, um somit das Sucht-Risiko zu vermindern, damit ihm ein NEIN zu Drogen leichter von den Lippen geht.

Wir verstehen uns als Ansprechpartner bei Fragen und Anliegen, rund um die Themen Suchtvorbeugung und Gesundheitsförderung. Neben allgemeinen Informationen zum Thema Sucht bietet unser umfangreiches Angebot Unterstützungsmöglichkeiten sowie Beratung bei suchtpräventiven Angeboten.

Neben individuell vereinbarten Themen, sind häufige Inhalte dieser Arbeit:

  • Definition einer Suchterkrankung
  • Vorstellung verschiedener Suchtmittel und ihrer Wirkweise
  • Alkohol und illegale Drogen am Arbeitsplatz/ im Verein/ in der Schule – Was nun?
  • Hilfe und Hilflosigkeit der Angehörigen
  • Co-Abhängigkeit
  • Sinnvolle Konsumerziehung zu den Themen Alkohol und anderen Suchtmitteln sowie Smartphone und Internet
  • Bildung einer starken Persönlichkeit, die NEIN sagen kann
  • Suchterkrankungen im Alter (im Alter erworbene Sucht/ Altern mit Suchterkrankung)
  • Behinderung und Suchterkrankung
  • Schaffung von betrieblichen Vereinbarungen bei Suchterkrankung
  • Informations- & Aktionsstände
  • Rauschparcours.

Unsere präventiven Maßnahmen werden je nach Zielgruppe in verschiedene Vorgehensweisen unterteilt: Universelle Präventionsmaßnahmen richten sich ganz generell an die gesamte Bevölkerung und möchten sowohl gefährdete als auch risikoarme Personen erreichen.

Charakteristische Maßnahmen in diesem Bereich:

  • Informationsveranstaltungen
  • Fortbildungen
  • Aktionstage für Schulen, Vereine und Betriebe
  • Workshops, Unterrichtsreihen
  • Elternseminare
  • Betriebliche Suchtprävention
  • (Multiplikatoren-) Schulungen in Vereinen, Betrieben und Schulen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • und vieles mehr...

Zu den selektiven Präventionsmaßnahmen zählen wir Angebote, die sich an Gruppen mit einem erhöhten Risiko eine Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln, richten.

Charakteristische Maßnahmen in diesem Bereich:

  • Schulungen, Aktionstage für ausgewählte Kleingruppen aus Schulen, Vereinen und Betrieben
  • Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien.

Indizierte Präventionsmaßnahmen wollen bereits konsumierende Personen oder Gruppierungen erreichen, die einen missbräuchlichen oder riskanten Konsum betreiben und die Entstehung einer Abhängigkeitserkrankung somit stark erhöht ist.

Charakteristische Maßnahmen in diesem Bereich:

  • Regelmäßige Treffen einer Cannabisgruppe speziell für Jugendliche und junge Erwachsene
  • Einzelgesprächsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die bereits konsumieren, aber noch keine Abhängigkeitserkrankung entwickelt haben.

Ansprechpartnerin:

Kim Suer, Sozialpädagogin B.A.
Telefon: 02552 706-33 
E-Mail:  kim.suercaritas-steinfurtde

 

(Text: vgl. Bundesministerium für Gesundheit)

Psychosoziale Begleitung
Psychosoziale Begleitung bei Substitutionsbehandlung

Die Psychosoziale Begleitung ist ein notwendiger Bestandteil der medikamentengestützten Behandlung opiat-abhängiger Menschen. Ziel ist es, die aktuelle Lebenssituation zu verbessern. Art und Umfang der Psychosozialen Begleitung richten sich nach Ihrer individuellen Situation und werden im Einzelfall gemeinsam entwickelt.

Mögliche Hilfen können sein:

  • Vermittlung in Substitutionsbehandlung (Methadon-Ambulanz, niedergelassene Ärzte)
  • Beratung zu Fragen der Substitutionsbehandlung
  • Krisenintervention
  • Hilfen bei der Sicherstellung der finanziellen Grundversorgung
  • Unterstützung bei der Alltagsbewältigung (Wohnen, Behördengänge etc.)
  • Unterstützung bei der Verbesserung der Wohnsituation
  • Unterstützung bei rechtlichen Fragen
  • Klärung und Hilfe der Schuldensituation
  • Beratung zur beruflichen Orientierung
  • Aufarbeitung von Rückfallrisiken und Rückfallsituationen/ Beikonsum
  • Vermittlung in Entgiftung und stationäre Therapie
  • Unterstützung und Beratung bei Schwangerschaft
  • Beratung bei der Wiedererlangung des Führerscheins.

Ansprechpartnerin:

Ruth Melzer, Diplom-Sozialarbeiterin, Suchttherapeutin VDR
Telefon: 02552 706-30
E-Mail:  ruth.melzercaritas-steinfurtde

Beratung bei Glücksspielsucht
Beratung bei Glücksspielsucht

In den wesentlichen Merkmalen gleicht die Glücksspielsucht der Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Drogen oder Medikamenten - in allen Fällen verfügen Betroffene nur über eine eingeschränkte Kontrolle ihres Verhaltens. Abhängige Glücksspieler verlieren die Kontrolle über Dauer und Ausmaß ihrer Spielhandlungen - Zeit und Geld spielen keine Rolle, das Glücksspiel beherrscht und strukturiert ihr Leben. Die Konsequenzen können von Verschuldung, Verarmung, Zerrüttung von Beziehungen, Arbeitsplatzverlust, sozialer Isolation und Depression bis hin zur Selbstmordgefährdung reichen.

Wir unterstützen Spieler/innen und ihre Angehörigen auf ihrem Weg aus der Glücksspielsucht unter anderem durch:

  • Informationsgespräche für Spieler/innen und Angehörige (soziales Netzwerk)
  • Vermittlung in stationäre Rehabilitation
  • Nachsorge
  • Ambulante Rehabilitation
  • Vermittlung in Schuldnerberatung
  • Selbsthilfegruppen.

Inhalte der Angebote sind unter anderem:

  • Was ist Glücksspielsucht?
  • Aufklärung über Suchtmechanismen
  • Funktion und Folgen des Spielens
  • Auseinandersetzung mit der persönlichen Lebenssituation
  • Möglichkeiten und Grenzen von Angehörigen
  • Der Umgang mit Geld
  • und vieles mehr...

Seit 2001 ist das "pathologische Glücksspiel" von den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern als behandlungswürdige Krankheit anerkannt. Neben der Beratung und Behandlung von Spieler/innen und Angehörigen schafft die Fachambulanz für Suchtkranke durch Informationsveranstaltungen eine breite Öffentlichkeit für das Thema Spielsucht. Außerdem sind wir in den entsprechenden Arbeitskreisen, Gremien und der Politik vertreten.

Ansprechpartner:

Ewald Brinker, Diplom-Sozialarbeiter
Telefon: 02552 706-32
E-Mail:  ewald.brinkercaritas-steinfurtde

Ambulante Reha Sucht
Ambulante Rehabilitation Sucht

Wir sind ein Behandlungsverbund der Caritasverbände Rheine, Emsdetten und Steinfurt. So sind wir in der Lage ein qualitativ hochwertiges und umfassendes Angebot vorzuhalten, welches für jede Suchtform eine spezifische, individuelle und passgenaue Behandlung bereithält.

Als Beratungsstelle erfüllen wir vielfältige Aufgaben. Unter anderem sind wir auf die Durchführung von ambulanter Rehabilitation bei Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit spezialisiert.

Ambulante Rehabilitation, was ist das?

Dabei handelt es sich um eine Entwöhnungsbehandlung, die der Absicherung der Abstinenz dient und Ihre Gesundheit und Erwerbstätigkeit erhalten oder wiederherstellen soll. Während der Behandlung verbleiben Sie in Ihrem gewohnten Umfeld und können so ggf. zum Beispiel Ihrer Arbeit weiter nachgehen. Ihre Angehörigen können in die Therapie mit einbezogen werden. Als Facheinrichtung sind wir zur Durchführung ambulanter Rehabilitationsmaßnahmen von den Leistungsträgern, die diese übernehmen, anerkannt.

Wir kooperieren mit Ärzten, Krankenhäusern, Fachkliniken und Selbsthilfegruppen.

Wir bieten:

  • Individuelle Behandlungsplanung
  • Flexible Behandlungsdauer: 6 bis 18 Monate
  • Frequenz: 1 bis 3 Therapieeinheiten je Behandlungswoche
  • Wir sind ein Team von spezialisierten Therapeuten mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit suchterkrankten Menschen.

Ansprechpartnerinnen:

Maria Stirnberg, Diplom-Sozialpädagogin, Suchttherapeutin VDR
Telefon: 02552 706-31
E-Mail:  maria.stirnbergcaritas-steinfurtde

Ruth Melzer, Diplom-Sozialarbeiterin, Suchttherapeutin VDR
Tel: 02552 706-30
E-Mail:  ruth.melzercaritas-steinfurtder

 

Ambulante Rehabilitation Sucht - Nachsorge (ARS - N)

Träger der Maßnahme ist die Sucht- und Drogenberatungsstelle des Caritasverbandes Steinfurt e. V. Sie ist von den Rentenversicherungsträgern und Krankenkassen anerkannt. Die Kosten für die ambulante Rehabilitation werden von den Rentenversicherungen, den Krankenkassen und den Beihilfen übernommen.

Ziele der Ambulanten Rehabilitation Sucht - Nachsorge:

  • Die Stabilisierung der Abstinenzfähigkeit
  • Der Erhalt der Erwerbsfähigkeit
  • Die Befähigung zur aktiven und zufriedenen Lebensgestaltung

Angebote:

Die therapeutische Arbeit findet in der Verbindung von Einzeltherapie und/oder Gruppengespräche statt. Die Gruppe umfasst etwa 10 Patientinnen und Patienten und wird von Therapeutinnen und Therapeuten und Co-Therapeutinnen und Co-Therapeuten geleitet. Die therapeutische Arbeit findet unter medizinisch-psychiatrischer Begleitung statt.

Voraussetzungen:

  • Abhängigkeitserkrankung
  • Abstinenzfähigkeit
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur aktiven Mitarbeit und regelmäßiger Teilnahme
  • Gültige Kostenübernahme des zuständigen Rentenversicherungsträgers oder der Krankenkasse (Wir helfen Ihnen gerne bei der Beantragung!)

Indikation:

Als Nachsorgebehandlung nach Abschluss einer stationären Behandlung zur Stabilisierung der Abstinenz und Entwicklung der Persönlichkeit. Um den Therapieerfolg nach Beendigung einer stationären Rehabilitation zu unterstützen, ist eine ambulante Nachsorge unbedingt erforderlich. In der Regel wird sie bereits aus der stationären Therapieeinrichtung beantragt. Sollte dies nicht geschehen sein, helfen wir Ihnen gerne bei der Beantragung einer Nachsorgebehandlung.

Kontraindikation:

  • Bei Unfähigkeit zu stabiler Abstinenz bzw. wiederholten Rückfällen
  • Bei bestehender Fremd- und Selbstgefährdung
  • Bei akut psychotischer Erkrankung

Zusammenarbeit und Kooperation:

  • Mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten sowie anderen Beratungsstellen
  • Mit ortsnahen Selbsthilfegruppen

Therapie-Zeiten:

  • Gruppengespräch einmal wöchentlich, mittwochs 17:00 bis 18:40 Uhr

Ansprechpartner:

Ewald Brinker, Diplom-Sozialarbeiter, Suchttherapeut VDR
Tel: 02552 706-32
E-Mail:  ewald.brinkercaritas-steinfurtde

Heike Hille; Diplom-Sozialarbeiterin, Suchttherapeut VDR i.A.
Tel: 02552 706-39
E-Mail:  heike.hille@caritas-steinfurt.de

Sucht- und Drogenberatung

Emsdettener Straße 22, 48565 Steinfurt

02552 706-0

02552 706-6

Sucht- und Drogenberatung, Außenstelle Ochtrup

Parkstraße 6, 48607 Ochtrup

02552 706-0