Prävention

Präventive Arbeit… Die Hilfe vor der Sucht

Der Konsum von legalen und/oder illegalen Drogen sowie missbräuchlichen Medienkonsum durch Smartphones und das Internet kann nicht nur zur Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung führen, sondern ist zugleich ein nicht zu vernachlässigender Risikofaktor für eine Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen.

Ziel unserer suchtpräventiven Arbeit ist es daher, das Einstiegsalter für einen Substanz (un)gebundenen Konsum bzw. Medienkonsum zu erhöhen, schädlichen Konsum zu reduzieren und die Entwicklung einer Abhängigkeit gänzlich zu verhindern. Unsere präventive Arbeit setzt möglichst früh an, das heißt vor einem regelmäßigen Konsum, und sollte langfristig angelegt sein. Wir möchten den Menschen zu einer starken Persönlichkeit verhelfen, um somit das Sucht-Risiko zu vermindern, damit ihm ein NEIN zu Drogen leichter von den Lippen geht.

Wir verstehen uns als Ansprechpartner bei Fragen und Anliegen, rund um die Themen Suchtvorbeugung und Gesundheitsförderung. Neben allgemeinen Informationen zum Thema Sucht bietet unser umfangreiches Angebot Unterstützungsmöglichkeiten sowie Beratung bei suchtpräventiven Angeboten.

Neben individuell vereinbarten Themen, sind häufige Inhalte dieser Arbeit:

  • Definition einer Suchterkrankung
  • Vorstellung verschiedener Suchtmittel und ihrer Wirkweise
  • Alkohol und illegale Drogen am Arbeitsplatz/ im Verein/ in der Schule – Was nun?
  • Hilfe und Hilflosigkeit der Angehörigen
  • Co-Abhängigkeit
  • Sinnvolle Konsumerziehung zu den Themen Alkohol und anderen Suchtmitteln sowie Smartphone und Internet
  • Bildung einer starken Persönlichkeit, die NEIN sagen kann
  • Suchterkrankungen im Alter (im Alter erworbene Sucht/ Altern mit Suchterkrankung)
  • Behinderung und Suchterkrankung
  • Schaffung von betrieblichen Vereinbarungen bei Suchterkrankung
  • Informations- & Aktionsstände
  • Rauschparcours.

Unsere präventiven Maßnahmen werden je nach Zielgruppe in verschiedene Vorgehensweisen unterteilt: Universelle Präventionsmaßnahmen richten sich ganz generell an die gesamte Bevölkerung und möchten sowohl gefährdete als auch risikoarme Personen erreichen.

Charakteristische Maßnahmen in diesem Bereich:

  • Informationsveranstaltungen
  • Fortbildungen
  • Aktionstage für Schulen, Vereine und Betriebe
  • Workshops, Unterrichtsreihen
  • Elternseminare
  • Betriebliche Suchtprävention
  • (Multiplikatoren-) Schulungen in Vereinen, Betrieben und Schulen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • und vieles mehr...

Zu den selektiven Präventionsmaßnahmen zählen wir Angebote, die sich an Gruppen mit einem erhöhten Risiko eine Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln, richten.

Charakteristische Maßnahmen in diesem Bereich:

  • Schulungen, Aktionstage für ausgewählte Kleingruppen aus Schulen, Vereinen und Betrieben
  • Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien.

Indizierte Präventionsmaßnahmen wollen bereits konsumierende Personen oder Gruppierungen erreichen, die einen missbräuchlichen oder riskanten Konsum betreiben und die Entstehung einer Abhängigkeitserkrankung somit stark erhöht ist.

Charakteristische Maßnahmen in diesem Bereich:

  • Regelmäßige Treffen einer Cannabisgruppe speziell für Jugendliche und junge Erwachsene
  • Einzelgesprächsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene, die bereits konsumieren, aber noch keine Abhängigkeitserkrankung entwickelt haben.

Ansprechpartnerin:

Kim Suer, Sozialpädagogin B.A.
Telefon: 02552 706-33 
E-Mail:  kim.suercaritas-steinfurtde

 

(Text: vgl. Bundesministerium für Gesundheit)

Kim Suer

Sozialpädagogin B.A., Suchttherapeutin VDR i.A.