Grundsteinlegung für die künftige Wohneinrichtung in Altenberge

Von links: Pfarrer Heinz Erdbürger, Stephan Wolff (Allgemeiner Vertreter Bürgermeister Gemeinde Altenberge), Doris Hemmling, André Herking, Aufsichtsratsvorsitzender Franz Ruhwinkel, Geschäftsführer Gregor Wortmann, Stefan Starick, Inge Wedmann-Pelka (Leiterin Wohnen am Irisgarten), Liesa Schencking, Jonas Röttgering (künftiger Leiter der Wohneinrichtung Altenberge)
Der Aufsichtsrat der Tectum Caritas gGmbH mit Geschäftsführer Gregor Wortmann (links)

Am Montag (8. April) ist in Altenberge der Grundstein für die neue Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen der Tectum Caritas gGmbH an der Billerbecker Straße gelegt worden.

Der Aufsichtratsvorsitzende der Tectum Caritas, Franz Ruhwinkel, konnte zu diesem Anlass eine Vielzahl an Gästen begrüßen. Darunter waren Vertreter der Pfarrei, der politischen Gemeinde Altenberge, die beruflich Beteiligten am Bau, Mitarbeitende und Vertreter der Heimbeiräte aus den Wohneinrichtungen der Tectum Caritas sowie Vertreter der Domus Caritas sowie der Marynski-Stiftung, aus dem benachbarten Edith-Stein-Haus und eine große Gruppe von Nachbarn.

Der Geschäftsführer der Tectum Caritas, Gregor Wortmann, erklärte, dass mit dem Bau dieser Einrichtung erstmals ein Wohnangebot für Menschen mit Behinderungen in Altenberge geschaffen wird. "Dieses neue Gebäude soll künftig 24 Menschen für die Führung eines selbstbestimmten und möglichst selbstständigen Lebens bedarfsgerechte, gute Voraussetzungen bieten und zu einem Zuhause werden." Gemeinsam hoffe man zuversichtlich, "dass die geschaffenen Bedingungen so sind, dass das Haus möglichst lange seinem Erbauungszweck dienen kann."

Im Anschluss nahm Pfarrer Heinz Erdbürger von der örtlichen Pfarrei St. Johannes Baptist die Segnung des Grundsteins des Hauses vor. Ein Quader aus Ibbenbürener Sandstein mit dem Flammenkreuz der Caritas und der Jahreszahl 2019 soll alle, die künftig in der Wohneinrichtung ein- und ausgehen, immer wieder an die Entstehung und die Widmung des Gebäudes erinnern. Zudem wurde mit aktiver Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner, die jeweils Erläuterungen gaben, eine Zeitkapsel mit einer aktuellen Tageszeitung, Münzgeld, Bauzeichnungen, der inhaltlichen Konzeption der Einrichtung, Zeitungsartikel, die über den Start und die Meilensteine des Vorhabens berichteten, sowie eine Urkunde in das Mauerwerk eingelassen und zubetoniert.

Geschäftsführer Gregor Wortmann stellte auch Jonas Röttgering als künftigen Leiter der Wohneinrichtung vor, der im Vorfeld der Inbetriebnahme bereits umfangreiche Aufgaben wahrnimmt, etwa den Kontakt zu den Interessentinnen und Interessenten mit Bezugswunsch sowie die fachliche Ermittlung der individuellen Unterstützungsbedarfe.