Erster Spatenstich für das Caritas-Wohnheim in Altenberge

Zum ersten Spatenstich waren unter anderem der Bürgermeister der Gemeinde Altenberge, Jochen Paus, Pfarrer Heinz Erdbürger von der Pfarrei St. Johannes Baptist, Vertreter der Tectum Caritas und der Bewohnerbeiräte aus den weiteren Wohneinrichtungen der Tectum Caritas in Metelen, Ochtrup und Steinfurt sowie weitere Beteiligte am Bau der neuen Einrichtung gekommen.

An der Billerbecker Straße in Altenberge beginnt in diesen Tagen der Bau eines Wohnheims für 24 Menschen mit Behinderungen. Zum ersten Spatenstich trafen sich nun Vertreter der Tectum Caritas gGmbH mit Planern und Ausführenden und weiteren Beteiligten an diesem Vorhaben.

"Es ist ein schöner Moment, wenn nach einer langen Planungsphase Projekte endlich konkret werden“", begrüßte zum Start der Baumaßnahme der Geschäftsführer der Tectum Caritas, Gregor Wortmann, die Gäste, zu denen Pfarrer Heinz Erdbürger und Bürgermeister Jochen Paus gehörten.

Das zentral gelegene Grundstück, das die Tectum Caritas in Erbpacht von der Pfarrei St. Johannes Baptist übernimmt, biete "beste Voraussetzungen für das inklusive Leben" der künftigen 24 Bewohnerinnen und Bewohner. Reibungsloser Ablauf vorausgesetzt, soll die Bauzeit etwas über ein Jahr dauern, so dass im Herbst 2019 die ersten Menschen mit Behinderungen in das Wohnheim einziehen können, hofft Wortmann.

Sehr positiv verlaufe der Start des Projektes in der Gemeinde - man werde in Altenberge mit offenen Armen empfangen und freue sich über die verlässliche Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung sowie die gute Kommunikation auf allen Ebenen - mit den Entscheidungsgremien der Politik ebenso wie mit der künftigen Nachbarschaft.

Gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Gästen aus Politik, Pfarrei und Nachbarschaft griffen die Tectum-Verantwortlichen aus Aufsichtsrat und Geschäftsführung sowie die Vertreter der Menschen mit Behinderungen symbolisch zu den zahlreich vorhandenen Spaten, bevor man bei bestem spätsommerlichem Wetter die Gelegenheit zu fachlichen Gesprächen und einem Imbiss an der Baustelle nutzte.

Die Baumaßnahme umfasst eine Wohneinrichtung für 24 Menschen mit Behinderungen sowie zwei Krisenplätze und eine Tagesbetreuung für berentete Menschen mit Behinderungen. Auf ca. 3000 Quadratmetern Grundfläche wird ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Nutzfläche von 1.384 Quadratmetern errichtet, das komplett barrierefrei ist. In den drei Wohngruppen werden jeweils acht Bewohnende über ein Einzelzimmer mit eigenem Sanitärbereich verfügen. Dazu kommen gemeinsam genutzte Wohnküchen, Ess- und Wohnzimmerbereiche sowie Außenterrassen und Balkone. Darüber hinaus entsteht ein Gemeinschaftsraum für größere Veranstaltungen. Die Baukosten betragen 3.679.500 Euro, die sowohl aus öffentlichen Fördermitteln als auch aus Eigenmitteln erbracht werden.