Erleichterung im St. Gertrudis-Haus

12.10.2020 // Am Mittwoch (7. Oktober) sind alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeitenden des St. Gertrudis-Hauses in Horstmar vom Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt auf das Corona-Virus getestet worden. Am Donnerstagabend (8. Oktober) konnte Einrichtungsleiter Bernd Wessel erleichtert mitteilen, dass sämtliche Tests negativ ausgefallen sind. Daher hat der Kreis am Freitag (9. Oktober) verfügt, dass nur noch der Wohnbereich im Obergeschoss bis zum Ende der Quarantäne am 14. Oktober geschlossen bleibt. Alle anderen Wohnbereiche des Hauses sind für Besucher wieder zugänglich.

Vorausgegangen war in der vergangenen Woche eine Routineuntersuchung des Kreises Steinfurt im St. Gertrudis-Haus, bei der zwei Mitarbeitende - ein Mitarbeiter in der Pflege und eine Mitarbeiterin in der Hausreinigung - positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Daraufhin hatte der Kreis Steinfurt die sofortige Schließung der Einrichtung für Besucher und Dienstleister sowie die Isolierung des Wohnbereichs im Obergeschoss angeordnet, in dem der positiv getestete Pflege-Mitarbeiter eingesetzt war.

Um auszuschließen, dass das Virus von dem positiv getesteten Mitarbeiter in der Pflege auf Bewohner oder Kollegen übergegangen war, erfolgte dann am Samstag (3. Oktober) eine Testung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden des Wohnbereichs im Obergeschoss, bei der eine Bewohnerin positiv getestet worden war. Alle anderen Testergebnisse waren negativ ausgefallen. Daraufhin entschied der Kreis, sowohl sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses als auch alle Mitarbeitenden am vergangenen Mittwoch auf das Corona-Virus zu testen.

"Die Mitarbeitenden haben diese Krise in der Einrichtung hochprofessionell und mit außerordentlichen Einsatz gemeistert", erklärt Einrichtungsleiter Bernd Wessel. "Die Bewohnerinnen und Bewohner erkannten den Ernst der Lage und die Notwendigkeit, vorsichtig und umsichtig zu agieren, und haben die Einschränkungen mit Fassung getragen. Auch die Angehörigen haben mit viel Verständnis reagiert, wenngleich es für viele schwer erträglich war, ihre Angehörigen im Haus nicht besuchen zu dürfen."

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