Erster Spatenstich für neue Seniorentagesstätte in Horstmar

14.02.2020 // Geschäftsführung und Aufsichtrat sowie leitende Mitarbeitende der Domus Caritas gGmbH, weitere Beteiligte am Projekt sowie der Bürgermeister von Horstmar haben sich zum Ersten Spatenstich am Grundstück des Neubaus für die neue Seniorentagesstätte an der Münsterstraße 11 in Horstmar getroffen.

Freuten sich über den Start der Bauarbeiten für die neue Seniorentagesstätte in Horstmar: Vertreter der Domus Caritas gGmbH, des Bauträgers, Nachbarn und Bürgermeister Robert Wenking.

"Gefügt" habe sich die Möglichkeit auf einem Grundstück in der Altstadt - also in zentraler Lage -, das die Stadt Horstmar gekauft und baureif gemacht hat, ein Gebäude für die neue Seniorentagestätte (SenTa) in Horstmar zu errichten, erklärte Geschäftsführer Burkhard Baumann. Geplant ist ein Gebäude für eine Tagespflegeeinrichtung für 13 Seniorinnen und Senioren. Darüber hinaus entstehen in dem Gebäude sechs barrierefreie, öffentlich geförderte Wohnungen, "die dringend gebraucht werden". Etwa zwölf Monate sollen die Bauarbeiten dauern, die Kosten für das Bauprojekt werden rund 1,9 Millionen Euro betragen.

Die Bauarbeiten haben sich um ein Jahr verzögert, da der Landschaftsverband Westfalen-Lippe Ausgrabungen vorgenommen hat. Die Ursprünge des vormaligen Hotel Crins stammen nämlich aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, und an dieser Stelle war früher der Eingang zur Stadt gewesen, der mit einem geschlossenen Tor befestigt war. "Eine bedeutende Stelle der Altstadt" von Horstmar sei dieser Bereich also gewesen und "soll es auch wieder werden", betonte Baumann.

Für den Träger des Bauvorhabens, die Domus Caritas gGmbH, ist die Seniorentagesstätte Teil seiner Quartierentwicklung in Horstmar. Neben der ambulanten Pflege der Caritas-Sozialstation und der stationären Pflege im St. Gertrudis-Haus mit angegliedertem Betreutem Wohnen soll die Lücke im Pflege-Angebot mit der Tagespflegeeinrichtung geschlossen werden. "So kann man zukünftig noch besser in Horstmar gepflegt alt werden", freute sich Burkhard Baumann.

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