Krippenausstellung im Edith-Stein-Haus

13.12.2018 // Nach 2014 und 2016 fand nun bereits zum dritten Mal eine Krippenausstellung im Edith-Stein-Haus in Altenberge statt.

Freuen sich über viel Zuspruch zur Krippenausstellung: Udo Pachel (links) und Nina Sautmann vom Sozialen Dienst sowie Einrichtungsleiter Oliver Hordt.

Udo Pachel führt die Besucherinnen und Besucher des St. Gertrudis-Hauses durch die Krippenausstellung.

Auch die Kinder aus dem Kindergarten St. Martin in Altenberge hatten Freude an der Krippenausstellung.

Moderne Darstellung der Krippenszene mit der Besonderheit... dass Maria zusätzlich als Schwangere dargestellt ist, was der Krippenszene quasi eine zeitliche Dynamik einschreibt.

...dass Maria zusätzlich als Schwangere dargestellt ist, was der Krippenszene quasi eine zeitliche Dynamik einschreibt.

Die Krippenfiguren der Familie Wiening erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Sie stammen aus Israel und sind aus Olivenholz gefertigt.

Wichtige Elemente der Krippendarstellung sind die (beschrifteten) Steine, die Frau Wiening von ihren zahlreichen Reisen ins Heilige Land mitgebracht hat.

Viele Besucherinnen und Besucher kamen in das Seniorenhaus und waren beeindruckt von der Vielfalt der über 40 Krippendarstellungen. Aber auch Kindergarten- und Schulkinder sowie Gruppen aus Einrichtungen wie dem St. Gertrudis-Haus in Horstmar ließen sich gerne für eine Weile nach Bethlehem "entführen".

Große Anerkennung für den liebevollen Aufbau der Krippenlandschaft äußerten manche Besucher. "Das muss ja eine 'Heidenarbeit' gewesen sein, die Krippen so liebevoll aufzubauen", sagte eine Besucherin aus dem St. Gertrudis-Haus. "Wir haben tatsächlich drei Tage gebraucht, um diese Krippenlandschaft herzurichten", erklärt Udo Pachel vom Sozialen Dienst des Edith-Stein-Hauses. Aufgestellt wurde die etwa 50 Quadratmeter große Krippenlandschaft auf Paletten, die die Altenberger Zimmerei "Post" gestiftet und aufgebaut hat, um die Krippen auf Kniehöhe besser betrachten zu können.

"Jede Krippendarstellung erzählt ihre eigene Geschichte", erklärt Einrichtungsleiter Oliver Hordt die Besonderheit der Ausstellung. Viele private Krippen haben bereits Patina angesetzt oder weisen Spuren ihres langjährigen Gebrauchs auf, etwa wenn das Bein eines Hirten gebrochen ist oder die Farbe von der Maria abblättert. "Die Krippen sind durch Personen und Familien geprägt, die sie Jahr für Jahr aufbauen, manchmal auch verändern und weiter ergänzen. Das macht die Einzigartigkeit unserer Krippen aus", freut sich Hordt. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Edith-Stein-Hauses hielten sich gerne in den beiden Räumen der Krippenausstellung auf, weil dort eine ganz besondere Atmosphäre zu spüren war.

Über eine Ausschreibung in der Zeitung war das Edith-Stein-Haus an eine ganze Reihe von Krippendarstellungen von Altenberger Bürgern und darüber hinaus gekommen. "Selbstverständlich nur als Leihgabe und nur bis zum 2. Advent", betont Oliver Hordt, damit die Besitzer ihre Krippe auch in diesem Jahr wieder an Weihnachten im Privaten oder in ihrer Einrichtung nutzen können.

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