Erster Spatenstich für das neue Nachbarschaftshaus im Weberquartier

25.10.2018 // Geschäftsführung und Aufsichtrat sowie leitende Mitarbeitende der Domus Caritas gGmbH, weitere Beteiligte am Projekt sowie die Bürgermeisterin von Steinfurt haben sich zum Ersten Spatenstich an der Baustelle des neuen Nachbarschaftshauses im so genannten Weberquartier in Steinfurt-Borghorst getroffen.

Betätigten sich an der Baustelle für den neuen Nachbarschaftstreffpunkt (von links): Clemens Schulze Beiering (Leiter des Heinrich-Roleff-Hauses), Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, Christiane Nitz (Leiterin der Ambulanten Dienste der Domus Caritas), Werner Spieker (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Domus Caritas), Bernard Hillebrand (Architektenbüro Hillebrand und Berlekamp), Geschäftsführer Burkhard Baumann, Monika Wiening (Aufsichtsrätin der Domus Caritas), Reinhard Thier (Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Domus Caritas), Heinz Fehren (Aufsichtsrat der Domus Caritas) Rüdiger Wersebeckmann (Bischöfliches Generalvikariat), Michael Fleige (Rohbauarbeiten, Firma Fleige GmbH)

"Dieses Projekt ist Teil der Entwicklung des Weberquartiers im Innenstadtbereich von Borghorst", erklärte Burkhard Baumann, Geschäftsführer der Domus Caritas gGmbH. Es geht dabei um den Aufbau und die Etablierung eines Quartiersstützpunktes mit multifunktionalen Räumen, die für nachbarschaftliche Aktivitäten genutzt werden können, aber auch Borghorster Vereinen, kirchlichen Gruppen und für Freizeit- und Gesundheitsangebote zur Verfügung stehen werden. "So sollen lebendige Nachbarschaften und Gruppen im Quartier entstehen", betonte Baumann.

Für die künftigen Nutzerinnen und Nutzer des Nachbarschaftstreffs - etwa die Bewohnerinnen und Bewohner des benachbarten Betreuten Wohnens, Vereine und unterschiedliche Interessensgruppen im Quartiersgebiet – bedarf es, insbesondere in der Aufbauphase, einer verlässlichen und professionellen Ansprechperson, führte der Geschäftsführer weiter aus. "Diese Rolle wird der künftigen Quartiersmanagerin oder dem künftigen Quartiersmanager obliegen, die oder der sowohl für die Koordination der Angebote als auch für die Initiierung von neuen Aktivitäten im Nachbarschaftshaus zuständig sein wird." Vorstellbar ist ein generationenübergreifendes Programm wie zum Beispiel ein Handarbeitstreff unter fachkundiger Anleitung, niederschwellige Gruppenbetreuung für Menschen mit Demenz, Mitbring-Frühstück-Gruppe im Quartier, MAKINA – Mama-Kind-Nachmittag oder Klön-Café für Über-70-jährige. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer, die zum Ersten Spatenstich gekommen war, lobte das "soziale Miteinander" in Steinfurt, zu dem die Domus Caritas mit dem neuen Quartiersstützpunkt künftig zusätzlich beitragen werde.

Die Deutsche Fernsehlotterie hat insgesamt 207.465 Euro und die Stiftung Wohlfahrtspflege 293.500 Euro bewilligt. Des Weiteren fördert die Deutsche Fernsehlotterie die halbe Stelle für das Quartiersmanagement für drei Jahre mit 76.822 Euro. Den Rest der Gesamtkosten von etwa 750.000 Euro werden aus Eigenmitteln der Domus Caritas finanziert. "Alle Hürden sind beseitigt, jetzt kann es losgehen", freute sich Geschäftsführer Burkhard Baumann. Die geplante Bauzeit beträgt etwa zwölf Monate. "Wir rechnen also mit der Fertigstellung im nächsten Herbst."

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