Caritas unverzichtbar für die Kirche und die Menschen

01.10.2018 // Bei der diesjährigen Delegiertenversammlung des Caritasverbandes Steinfurt e.V. nahmen die Delegierten aus den sieben Mitgliedspfarreien und die weiteren Mitglieder die Berichterstattung über wesentliche Entwicklungen und die wirtschaftlichen Ergebnisse des vergangenen Jahres entgegen. Zudem sprach Domkapitular Josef Leenders, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Münster e.V., ein Grußwort zu den Delegierten. Die Versammlung fand in den Caritaswerkstätten an der Liedekerker Straße in Steinfurt statt.

Der Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes, Domkapitular Josef Leenders (Mitte), der Vorsitzende des Caritasverbandes Steinfurt, Pfarrdechant Johannes Büll (zweiter von links) und der Vorsitzende des Caritasrates, Diakon Ludwig Göbel (zweiter von rechts) sowie die beiden Geschäftsführer, Gregor Wortmann (links) und Burkhard Baumann (rechts)

Der Vorsitzende des Caritasverbandes, Pfarrdechant Johannes Büll, begrüßte die Delegierten und führte die Versammlung mit einem geistlichen Impuls zur Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes "Jeder Mensch braucht ein zu Hause" ein. Für dieses Ziel setzt sich auch der Caritasverband Steinfurt vor allem mit seinen vielen Einrichtungen in der Alten- und Behindertenhilfe ein, betonte Pfarrdechant Büll.

"Caritas ist ein unverzichtbarer Wesenszug der Kirche, der in der Gesellschaft besonders vorzeigbar ist und geschätzt wird", erklärte der Vorsitzendes des Diözesancaritasverbandes, Domkapitular Josef Leenders, der aus Münster zu einem Grußwort zur Delegiertenversammlung gekommen war. Er bekräftigte, dass sich der Auftrag der Kirche mit seiner Caritas vor allem darin erfüllt, "Not zu sehen und danach zu handeln, damit der Mensch das bekommt, was er zum Leben braucht".

Die beiden Geschäftsführer des Caritasverbandes Steinfurt, Burkhard Baumann und Gregor Wortmann, resümierten das Geschäftsjahr 2017 und stellten inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit vor. Von besonderem Interesse waren dieses Mal die Ausführungen zum demographischen Wandel in der Gesellschaft und die damit einhergehenden Veränderungen beim Pflegebedarf. So erklärte Burkhard Baumann, Geschäftsführer für die Altenhilfe, dass sich die Strategie der Domus Caritas an der kommunalen Pflegeplanung orientiert, die von Ort zu Ort sehr unterschiedlich ausfällt. Er zeigte auf, welche zusätzlichen Angebote die Domus Caritas im vergangenen Jahrzehnt bereits geschaffen hat und welche Weiterentwicklungen künftig in den einzelnen Kommunen verfolgt werden sollen. Zudem versucht der Verband mit zusätzlichen Ausbildungskapazitäten in der ambulanten Pflege dem Pflegefachkräftemangel entgegen zu wirken.

Durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "Solidaris" wurde über die wirtschaftliche Entwicklung des Caritasverbandes und seiner Tochtergesellschaften, der Domus Caritas gGmbH (Altenhilfe) und der Tectum Caritas gGmbH (Behinderhilfe) informiert. Für den Jahresabschluss wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Auch Diakon Ludwig Göbel, Vorsitzender des Caritasrates, der für Beratung und Kontrolle der Vereinsorgane zuständig ist, bestätigte die einwandfreie Arbeit von Vorstand und Geschäftsführung.

Der Caritasverband Steinfurt e.V. sowie seine Tochtergesellschaften, Domus Caritas gGmbH und Tectum Caritas gGmbH, versorgen in der Region rund 3.000 Klientinnen und Klienten. Schwerpunkte der Arbeit sind die Bereiche der Altenhilfe und der Behindertenhilfe mit ambulanten und stationären Angeboten. Rund 1.200 Mitarbeitende sind beruflich für den Caritasverband tätig. Unterstützend engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich in den verschiedenen Bereichen.

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