Suchtberaterin Maria Stirnberg in den Ruhestand verabschiedet

19.12.2017 // Mit einer Verabschiedungsfeier im Bürgersaal des Rathauses der Stadt Steinfurt ist Maria Stirnberg von Weggefährten aus dem Caritasverband Steinfurt als auch von vielen Kooperationspartnern und Vertretern der Selbsthilfe gebührend verabschiedet worden.

Auf ein biblisches Wort aus dem Petrus-Brief, nämlich "aufrichten, stärken, kräftigen, gründen", brachte Geschäftsführer Burkhard Baumann bei seiner Laudatio das Wirken von Maria Stirnberg in der Beratung von Menschen mit einer Suchterkrankung. 21 Jahre lang im Dienste des Caritasverbandes Steinfurt habe Maria Stirnberg "ganz viel" für den Aufbau der Beratungsstelle und des Teams getan. Den Klientinnen und Klienten sei Maria Stirnberg auf Augenhöhe begegnet und habe sie in schwierigen Phasen des Lebens "geachtet, als diese das selbst nicht konnten".

Diese wertschätzende Art, bestätigte auch der ehemalige Leiter der LWL-Tagesklinik in Borghorst, Dr. Reinert Hiller. Er hob sowohl die herzliche Art als auch die Kompetenz von Maria Stirnberg hervor, die auch viele der gemeinsamen Klientinnen und Klienten so empfunden hätten.

Das Team der Suchtberaterinnen und -berater bedankte sich ihrerseits bei Maria Stirnberg. "Wir wissen, wie Du für Deine Klienten da warst, und wir wissen, wie Du für das Team da warst", betonte Ewald Brinker. "Du hast Deinen zahlreichen Klienten geholfen, das zarte Pflänzchen 'Abstinenz' wachsen und gedeihen zu lassen", drückte es Kollegin Kim Suer in einem Bild im Hinblick auf die besondere Garten-Leidenschaft vom Maria Stirnberg aus.

Maria Stirnberg bedankte sich bei allen Gästen, die zu ihrer Verabschiedung gekommen waren. Sie lobte namentlich die vielen Kooperationspartner in Borghorst und darüber hinaus, mit denen die gute Zusammenarbeit immer zu Gunsten der Hilfesuchenden verlaufen sei. Ausdrücklich dankte sie auch den Suchtkranken, an deren Leben sie Teil haben durfte. Sie habe großen Respekt vor dem "Mut zur Veränderung", mit dem die Klientinnen und Klienten nach Lösungen für ihre Lebensprobleme gesucht hätten. Dabei müssten sie der Beraterin einen Vertrauensvorschuss gewähren, um in einer "Therapie auf Augenhöhe" erfolgreich zusammen arbeiten zu können.

Eine Combo von Freunden von Maria Stirnberg spielte Jazz- und Rock-Standards zur Freude aller Gäste. Anschließend ging die Verabschiedung in einen geselligen Teil in den neuen Räumlichkeiten der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes an der Emsdettener Straße über.

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