Leiterin des St.-Sophien-Hauses in den Ruhestand verabschiedet

Monika Schmelter
Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende verabschieden sich mit einem Lied von ihrer Leiterin.
Aufsichtsratsvorsitzender Franz Ruhwinkel bei seiner Begrüßung
Monika Schmelter mit ihrem Nachfolger Thomas Berning

Monika Schmelter, Leiterin des St.-Sophien-Hauses für Menschen mit Behinderungen in Metelen, hat sich im Rahmen eines Festaktes in die Altersteilzeit verabschiedet. Gleichzeitig wurde Thomas Berning als ihr Nachfolger in seine neue Funktion eingeführt.

Franz Ruhwinkel, Aufsichtsratsvorsitzender der Tectum Caritas, konnte zahlreiche Gäste und Wegbegleiter aus der Einrichtung und dem Caritasverband sowie aus dem Metelener Umfeld bei der Festveranstaltung begrüßen. Er würdigte die Leistung der künftigen Ruheständlerin: "Sie haben im St.-Sophien-Haus viel bewegt und wir möchten ihnen dafür danken." Gleichzeitig hieß Franz Ruhwinkel den neuen Leiter der Einrichtung, Thomas Berning (49), herzlich willkommen. Zuvor feierten Pfarrer Thomas Stapper und Pfarrdechant Johannes Büll gemeinsam mit den Festgästen einen Dankgottesdienst im St.-Sophien-Haus.

Geschäftsführer Gregor Wortmann lobte die "sehr verantwortungsvolle Leitungstätigkeit" Monika Schmelters, die sie in prägenden Jahren der Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung ausgeübt hat. Unter anderem fiel der Neubau des Haupthauses in ihre Zeit. "Das komplexe Projekt der Weiterentwicklung der Wohnangebote in Metelen musste von Ihnen mit Beginn ihrer Tätigkeit im Januar 2009 übernommen werden", betonte Wortmann. Ihre Leitungsaufgabe habe Monika Schmelter stets als Anleitung des Teams verstanden, mit dem sie die umfangreichen Veränderungsprozesse anging. Zudem hatte die studierte Theologin stets eine große Nähe zu den Bewohnerinnen und Bewohner und hat sich mit Leidenschaft für die Belange von Menschen mit Behinderung auch auf der politischen Ebene eingesetzt.

Auch Bürgermeister Gregor Krabbe ließ es sich nicht nehmen, die Arbeit von Monika Schmelter persönlich zu würdigen. Sie habe stets die Balance zwischen ihrer Verantwortung als Leiterin der Einrichtung und den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gehalten. Krabbe wies auch auf die gemeinsame, öffentliche Aufgabe von Kommune und dem St.-Sophien-Haus für Menschen mit Behinderung hin und freute sich, dass zum Beispiel der Sinnesgarten des Hauses auch von der allgemeinen Öffentlichkeit gerne angenommen werde. Nachfolger Thomas Berning sagte Gregor Krabbe die volle Unterstützung der Kommunalgemeinde zu.

Vertreter der Mitarbeiterschaft bedankten sich bei Monika Schmelter für ihre Leitungstätigkeit im St.-Sophien-Haus. Sie würdigten sie als "pflichtbewusste und faire Teamplayerin", die immer ein offenes Ohr für die Mitarbeitenden hatte.

In ihrer Ansprache bedankte sich Monika Schmelter ihrerseits eindringlich bei allen Weggefährten. "Unermesslich viel Leben" habe sich in ihrer Zeit im St.-Sophien-Haus ereignet. "Viele Bewohnerinnen und Bewohner sind gekommen und gegangen, manche in das Ambulant Betreute Wohnen, andere sind gestorben." So sei im Alltag, bei Festen aber auch bei Sterbebegleitungen die ganze Bandbreite des Lebens im St.-Sophien-Haus erfahrbar gewesen. Vor allem dankte Monika Schmelter den Bewohnerinnen und Bewohnern, "die meiner Tätigkeit den tiefsten Sinn gegeben haben".

Ihr Nachfolger, Thomas Berning, bedankte sich für die Einarbeitung durch seine Vorgängerin. Er freue sich nun auf eine "reizvolle Aufgabe" als neuer Leiter des St.-Sophien-Hauses.

Weitere Bilder von der Verabschiedung