Begleitende Dienste und Angebote

Die begleitenden Dienste in den Caritaswerkstätten Langenhorst bieten im Arbeitsleben der Menschen mit Behinderungen individuelle Beratung, Betreuung, Förderung und Unterstützung an. Sie sind auch Ansprechpartner für Eltern, Angehörige und Betreuer.

Dies sind : Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Fachärzte, Integrationsassistenten, Gymnastiklehrer, Krankengymnasten, Betriebsärzte.

Im Rahmen von begleitenden Angeboten können Menschen mit Behinderung an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Dies sind z.B. Schwimm- und Sportgruppen, Musik- und Tanzgruppen, die Teilnahme an Erholungs- und Entspannungsmaßnahmen sowie verschiedener aktueller Kurs- und Bildungsangebote.

Aufnahmeverfahren

Die Caritaswerkstätten Langenhorst bieten Menschen mit Behinderungen unter folgenden Voraussetzungen eine Arbeitsplatz:

  • Es liegt eine wesentliche Behinderung vor. Eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist zurzeit nicht möglich.
  • Der ständige Wohnsitz liegt innerhalb unseres Einzugsbereiches.
  • Das Alter der interessierten Person liegt zwischen dem 18. Lebensjahr und dem gesetzlichen Rentenalter.
Eingangsverfahren

Das Eingangsverfahren dient der Feststellung, ob die WfbM die geeignete Einrichtung für die Teilnahme des Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben ist und dauert in der Regel 3 Monate.

Das Eingangsverfahren wird im Berufsbildungsbereich der Werkstätten absolviert. Im Rahmen dessen wird die berufliche Perspektive des Maßnahmeteilnehmers festgestellt und ein Eingliederungsplan erstellt.

Die gewonnenen Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere berufliche Qualifizierung in der Berufsbildungsmaßnahme.

Berufsbildung

In der Berufsbildungsmaßnahme erhalten Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, sich zu qualifizieren und kontinuierlich beruflich sowie persönlich weiterzuentwickeln.

Der Eingliederungsplan aus dem Eingangsverfahren wird fortgeschrieben.

Die Berufsbildungsmaßnahme dauert höchstens 24 Monate.

Nach Abschluß der Maßnahme kann sich eine Beschäftigung in den Arbeitsbereichen innerhalb oder außerhalb der Werkstätten anschließen.

Förder- und Intensivfördergruppen

Menschen mit schweren Behinderungen und/oder erhöhtem Unterstützungsbedarf können in unseren Fördergruppen oder Intensivfördergruppen arbeiten. Dafür stehen geeignetes Fachpersonal und entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung.

Gehörlose Menschen

Die Caritaswerkstätten Langenhorst sind seit 1998 als Schwerpunktwerkstatt für gehörlose Menschen durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe anerkannt. Mit den von Gehörlosigkeit betroffenen behinderten Menschen wird in der Werkstatt über die Deutschen Gebärdensprache (DGS) kommuniziert. Besondere Förderung und Anleitung am Arbeitsplatz geschieht durch entsprechendes Fachpersonal sowie geeignete Ausstattung.

Psychisch erkrankte Menschen

In den Werken PROTEC I und PROTEC II finden Menschen mit einer chronischen oder lang andauernden psychischen Erkrankung einen Arbeitsplatz, der auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Rahmenbedingungen

Beschäftigungszeiten:

Montag bis Donnerstag 8.00-16.30 Uhr, Freitag 8.00 bis 13.30 Uhr

Arbeitsentgelt:

Das Arbeitsentgelt setzt sich für Beschäftigte im Arbeitsbereich aus einem Grundbetrag, einem leistungsbezogenen Steigerungsbetrag und dem Arbeitsförderungsgeld (AFöG) zusammen.

Im Berufsbildungsbereich wird gegebenenfalls ein Ausbildungs- oder Übergangsgeld gezahlt.

Sozialversicherung:

Alle Beschäftigten sind im Rahmen ihrer Tätigkeit in den Caritaswerkstätten sozialversichert. 

Urlaubsanspruch:

Bei Vorlage eines gültigen Schwerbehindertenausweises (ab einem Grad der Behinderung von 50%) gewähren die Caritaswerkstätten 35 Tage Urlaub.

QM, AZAV:

Die Caritaswerkstätten Langenhorst sind nach der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2008 und AZAV zertifiziert.

Der Berufsbildungsbereich der Caritaswerkstätten Langenhorst ist nach AZAV zertifiziert worden. Durch diese Zertifizierung sind die Caritaswerkstätten Langenhorst als Träger von Maßnahmen zur Arbeitsförderung zugelassen und lassen ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von der Fachkundigen Stelle DQS überprüfen.

Anne-Marie Rotterdam

Zweigstellenleitung PROTEC I+II Sozialdienstleitung

Hauptstraße 29-31, 48607 Ochtrup

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