Kindergärten - Aktuelles im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Betretungsverbot ab dem 16.03.2020 mit Ausnahmen
Betrieb wird aufrechterhalten

Update 22.05.2020 10:45 Uhr
Eingeschränkter Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni:

  • Das Betretungsverbot für die Kitas und Kindertagespflege wird aufgehoben;
  • die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst;
  • alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35 und 25 Stunden in die Kita kommen;
  • Fälle des Kinderschutzes und besondere Härtefälle sind beim Betreuungsumfang zu berücksichtigen.

Update 11.05.2020, 14:15 Uhr
Schrittweise Öffnung der Kindertagesbetreuung in den Kindergärten
Mit der  Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrV (108 KB) und der  Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO (150 KB) in der Fassung vom 14. Mai 2020 der nächste Öffnungsschritt für die Kindergärten vorgesehen.

Ab dem 14. Mai 2020
Die Kindertagesbetreuung wird für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket geöffnet. Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, und bei denen dies vom  Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde, wieder in Kindergärten betreut werden.

Ab dem 28. Mai 2020
In einem weiteren Öffnungsschritt sollen am 28.05.2020 alle weiteren Vorschulkinder in den Kindergärten aufgenommen werden.

Weiterer Öffnungsschritt im Juni 2020
Im Laufe des Monats Juni sollen die Einrichtungen für sämtliche Kinder geöffnet werden.

Wir möchten Ihnen zudem einen  Elternbrief (56 KB) zur schrittweisen Öffnung der Kindertagesbetreuung vom 11.05.2020 seitens des Ministers für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Dr. Stamp, zur Verfügung stellen.

Update 03.05.2020, 17:00 Uhr

Betretungsverbot bis zum 06.05.2020 verlängert
Aus Artikel 4 der "Zweiten Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2" ergibt sich, dass das Betretungsverbot in Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen bis zum 06.05.2020 verlängert wird.
Update 27.04.2020, 10:15 Uhr
Information des MKFFI NRW für Eltern
Notbetreuung weiter ausgeweitet
Wie Sie der  Information für Eltern des MKFFI NRW vom 24.04.2020 (141 KB) entnehmen, ist die Notbetreuung für erwerbstätige Alleinerziehende, sowie für Alleinerziehende, die sich in einer Abschlussprüfung befinden, ab dem 27. April 2020 ausgeweitet worden.
Die beizubringenden Bescheinigungen sind:
 Bescheinigung Alleinerziehende Schule-Hochschule (137 KB)
 Bescheinigung Alleinerziehende (137 KB)

Update 23.04.2020, 18:00 Uhr
Formular Unabkömmlichkeitsbescheinigung aktualisiert

Das Formular  Unabkömmlichkeitsbescheinigung (270 KB) wurde vom MKFFI NRW aktualisiert.

Update 17.04.2020, 15:15 Uhr
Betretungsverbot bis zum 03.05.2020 verlängert
Notbetreuung ausgeweitet - Weitere Berufsgruppen Schlüsselpersonen
Mit heutigem Datum hat das MAGS NRW in der Coronabetreuungsverordnung entschieden, dass das Betretungsverbot in Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen bis zum 03.05.2020 verlängert wird.
Ausgenommen hiervon ist die Betreuung von Kindern, wenn besonderer Betreuungsbedarf besteht. Dies liegt z. B. vor, sofern eine entsprechende familiengerichtliche Entscheidung vorliegt.
Des Weiteren wird die Notfallbetreuung ausgeweitet. Sie können den nachfolgenden Dokumenten (Anlage 1 und Anlage 2 Schlüsselpersonen) entnehmen, welche Berufsgruppen zu den sog. "Schlüsselpersonen" gehören und für die demnach Anspruch auf Notfallbetreuung ihrer Kinder vorliegt. Beachten Sie zu den konkreten Regelungen auch §3 der Coronabetreuungsverordnung. Hier gibt es zudem eine Erweiterung der Berufsgruppen ab dem 23.04.2020.

 Coronabetreuungsverordnung (130 KB)
 Anlage 1 Schlüsselpersonen bis 22.04.2020 (49 KB)
 Anlage 2 Schlüsselpersonen ab 23.04.2020 (58 KB)

Update 23.03.2020, 12:15 Uhr
Appell zur Neuregelung bei den Schlüsselpersonen

 Elternbrief Nr. 3 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (47 KB)

Update 21.03.2020, 14:45 Uhr
Notbetreuung ab dem 23.03.2020 ausgeweitet
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass ab dem 23.03.2020 die Voraussetzungen für eine Notbetreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen) gelockert werden.

Folgende Neuregelungen gelten ab dem 23.03.2020:

  • Es reicht, wenn von einem Elternteil eine "Unabkömmlichkeitsbescheinigung" vorliegt.
  • Der Betreuungsanspruch besteht auch, sofern die Eltern keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben.
  • Eine Wochenendbetreuung wird sichergestellt. (Anmerkung der Tectum Caritas: Voraussichtlich in Übereinstimmung mit den Schulen mit Ausnahme des Wochenendes Karfreitag 10.04. bis Ostermontag 13.04.) 

Informationen des Landes NRW als PDF zum Download:

 Offizielle Information Land NRW 'Neue Regelungen Schlüsselpersonen_Wochendbetreuung' (140 KB)
 Fachempfehlung Nr.8_ Betreuung_Personen kritische Infrastruktur (142 KB)
 FAQBetretungsverbot_Betreuung von Kindern Schlüsselpersonen_Stand 19.00 (349 KB)

Update 18.03.2020, 10:40 Uhr
Elternbrief Nr. 2 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen:  Betreuung der Kinder von Eltern, die keinen Anspruch auf Betreuung in einem Kindertagesbetreuungsangebot haben (154 KB)

Update 17.03.2020, 17:45 Uhr
Elternbrief Nr. 1 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen:  Betretungsverbot und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen (46 KB)

Update 16.03.2020, 16:30 Uhr
Es gibt aktuelle Konkretisierungen betreffend die Notbetreuung in Kindergärten, die wir Ihnen ergänzend zu dem untenstehenden Text zur Verfügung stellen:
Als kritische Infrastrukturen gelten die in einer Leitlinie des MAGS genannten Bereiche ( PDF Leitlinie kritische Infrastruktur (32 KB)). Darüber hinaus bedarf es einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers ( PDF Unabkömmlichkeitsbescheinigung (270 KB)) gemäß dieser Leitlinie. Zudem ist ein Antrag auf Notbetreuung beim Jugendamt des Kreises Steinfurt zu stellen. Das Prozedere sowie das zugehörige Formular finden Sie unter dem Link https://www.kreis-steinfurt.de/kv_steinfurt/Kreisverwaltung/%C3%84mter/Jugendamt/. Sofern Sie Hilfe bei der Antragsstellung benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

Update 15.03.2020, 13:00 Uhr
Basierend auf einem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erreichte uns ein aktuelles Schreiben des Diözesancaritasdirektors in Abstimmung mit dem Generalvikariat des Bistums Münster.

In Auslegung dieser Vorgaben, werden wir die Betreuung in allen Kindergärten in unserer Trägerschaft aufrechterhalten.

Bitte beachten Sie jedoch die nachfolgenden Regelungen:

Ab Montag gilt ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte). Hierzu gelten jedoch Ausnahmen. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen erhalten den Betrieb ab Montag zunächst offen! So soll es ermöglicht werden, dass in den Fällen, in den beide Eltern oder Alleinerziehende in kritischer Infrastruktur arbeiten, ihre Kinder wie gewohnt in die Einrichtungen bringen können.

Voraussetzung hierfür:

  • die Kinder weisen keine Krankheitssymptome auf, 
  • die Kinder stehen nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und sie weisen keine Krankheitssymptome auf, 
  • die Kinder haben sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie zeigen keine Krankheitssymptome.“

Für wen gelten die Ausnahmen:
Die Definition aus dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen regelt, welche Personen in kritischer Infrastruktur arbeiten. In diesem Erlass wird von Schlüsselpersonen gesprochen. Die wichtigen Auszüge sind:

Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere:

Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Unentbehrlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen.

Das heißt, dass der Betrieb am kommenden Montag zunächst zu den gewohnten Öffnungszeiten mit dem vollen Personal zu erfolgen hat. Dann wird im Laufe des Tages festgestellt werden müssen – anhand der in dem Schreiben benannten Kriterien für die Kinder von Eltern, die in kritischer Infrastruktur arbeiten, - wie mit der Öffnung der Kita weiter zu verfahren sein wird.

Der Diözesancaritasdirektor Herr Kessmann erklärt dazu: "Die dort ankommenden Eltern mit ihren Kindern sollen nicht vor verschlossenen Türen stehen. Das Personal soll in die Einrichtungen kommen. Es soll dann geschaut werden, welche Kinder kommen und anhand der im Erlass genannten Kriterien soll entschieden werden, welche Kinder betreut werden."

Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.