Kindergärten - Aktuelles im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Betretungsverbot ab dem 16.03.2020 mit Ausnahmen
Betrieb wird aufrechterhalten

Update 23.03.2020, 12:15 Uhr
Appell zur Neuregelung bei den Schlüsselpersonen

 Elternbrief Nr. 3 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (47 KB)

Update 21.03.2020, 14:45 Uhr
Notbetreuung ab dem 23.03.2020 ausgeweitet
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass ab dem 23.03.2020 die Voraussetzungen für eine Notbetreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen) gelockert werden.

Folgende Neuregelungen gelten ab dem 23.03.2020:

  • Es reicht, wenn von einem Elternteil eine "Unabkömmlichkeitsbescheinigung" vorliegt.
  • Der Betreuungsanspruch besteht auch, sofern die Eltern keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben.
  • Eine Wochenendbetreuung wird sichergestellt. (Anmerkung der Tectum Caritas: Voraussichtlich in Übereinstimmung mit den Schulen mit Ausnahme des Wochenendes Karfreitag 10.04. bis Ostermontag 13.04.) 

Informationen des Landes NRW als PDF zum Download:

 Offizielle Information Land NRW 'Neue Regelungen Schlüsselpersonen_Wochendbetreuung' (140 KB)
 Fachempfehlung Nr.8_ Betreuung_Personen kritische Infrastruktur (142 KB)
 FAQBetretungsverbot_Betreuung von Kindern Schlüsselpersonen_Stand 19.00 (349 KB)

Update 18.03.2020, 10:40 Uhr
Elternbrief Nr. 2 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen:  Betreuung der Kinder von Eltern, die keinen Anspruch auf Betreuung in einem Kindertagesbetreuungsangebot haben (154 KB)

Update 17.03.2020, 17:45 Uhr
Elternbrief Nr. 1 des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen:  Betretungsverbot und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen (46 KB)

Update 16.03.2020, 16:30 Uhr
Es gibt aktuelle Konkretisierungen betreffend die Notbetreuung in Kindergärten, die wir Ihnen ergänzend zu dem untenstehenden Text zur Verfügung stellen:
Als kritische Infrastrukturen gelten die in einer Leitlinie des MAGS genannten Bereiche ( PDF Leitlinie kritische Infrastruktur (32 KB)). Darüber hinaus bedarf es einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers ( PDF Unabkömmlichkeitsbescheinigung (440 KB)) gemäß dieser Leitlinie. Zudem ist ein Antrag auf Notbetreuung beim Jugendamt des Kreises Steinfurt zu stellen. Das Prozedere sowie das zugehörige Formular finden Sie unter dem Link https://www.kreis-steinfurt.de/kv_steinfurt/Kreisverwaltung/%C3%84mter/Jugendamt/. Sofern Sie Hilfe bei der Antragsstellung benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

Update 15.03.2020, 13:00 Uhr
Basierend auf einem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erreichte uns ein aktuelles Schreiben des Diözesancaritasdirektors in Abstimmung mit dem Generalvikariat des Bistums Münster.

In Auslegung dieser Vorgaben, werden wir die Betreuung in allen Kindergärten in unserer Trägerschaft aufrechterhalten.

Bitte beachten Sie jedoch die nachfolgenden Regelungen:

Ab Montag gilt ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte). Hierzu gelten jedoch Ausnahmen. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen erhalten den Betrieb ab Montag zunächst offen! So soll es ermöglicht werden, dass in den Fällen, in den beide Eltern oder Alleinerziehende in kritischer Infrastruktur arbeiten, ihre Kinder wie gewohnt in die Einrichtungen bringen können.

Voraussetzung hierfür:

  • die Kinder weisen keine Krankheitssymptome auf, 
  • die Kinder stehen nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und sie weisen keine Krankheitssymptome auf, 
  • die Kinder haben sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie zeigen keine Krankheitssymptome.“

Für wen gelten die Ausnahmen:
Die Definition aus dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen regelt, welche Personen in kritischer Infrastruktur arbeiten. In diesem Erlass wird von Schlüsselpersonen gesprochen. Die wichtigen Auszüge sind:

Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere:

Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Unentbehrlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen.

Das heißt, dass der Betrieb am kommenden Montag zunächst zu den gewohnten Öffnungszeiten mit dem vollen Personal zu erfolgen hat. Dann wird im Laufe des Tages festgestellt werden müssen – anhand der in dem Schreiben benannten Kriterien für die Kinder von Eltern, die in kritischer Infrastruktur arbeiten, - wie mit der Öffnung der Kita weiter zu verfahren sein wird.

Der Diözesancaritasdirektor Herr Kessmann erklärt dazu: "Die dort ankommenden Eltern mit ihren Kindern sollen nicht vor verschlossenen Türen stehen. Das Personal soll in die Einrichtungen kommen. Es soll dann geschaut werden, welche Kinder kommen und anhand der im Erlass genannten Kriterien soll entschieden werden, welche Kinder betreut werden."

Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.