Gesundheitsminister Jens Spahn zu Besuch in der "WiLmaS"

16.10.2019 // Auf dem Weg in seine Heimat in Ahaus-Ottenstein machte Gesundheitsminister Jens Spahn einen Abstecher nach Horstmar-Leer. Er besuchte dort die "WiLmaS", eine Einrichtung der Caritas, direkt neben dem Dorfladen.

Von links: Christiane Nitz, Burkhard Baumann, Ludger Hummert, Petra Raus, Inge Wedmann-Pelka, Andreas Schulte, Jens Spahn, Ulrike Fleige und Gregor Wortmann. Fotograf Sebastian Röhling, www.sebastianroehling.de

"Vor Ort erfährt man am meisten zur Gesundheitspolitik", nannte der Bundesgesundheitsminister den Grund für seinen Besuch. In der Tat erlebte er eine Einrichtung mit fünf Wohnungen für Menschen mit Behinderungen. Eingerichtet sind aber auch ein Büro für die Caritas und ein Büro für Claudia Berning, die Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe in Horstmar.

Jens Spahn erfuhr aber auch vom ehrenamtlichen Einsatz, wenn sich wöchentlich, immer dienstags, von 15 bis 18 Uhr die Senioren treffen. Diese waren auch jetzt anwesend und waren erstaunt, wie unkompliziert die Gesprächsrunde verlief. Dazu trugen auch die Geschäftsführer der Tectum Caritas, Gregor Wortmann, und der Domus Caritas, Burkhard Baumann, bei. Sie berichteten von ihrer Arbeit im gesamten Spektrum der Pflege bei der Caritas. Ebenfalls informierten Christiane Nitz, Leiterin der ambulanten und teilstationären Dienste der Domus Caritas, Inge Wedmann-Pelka, Einrichtungsleiterin der Tectum Caritas, und Ulrike Fleige, Leiterin der Sozialstation in Horstmar, über ihre jeweiligen Arbeitsfelder.

Der Gesundheitsminister plauderte mit der Runde, lauschte der Märchenerzählerin Edith Schwager bei seinem Lieblingsmärchen und bewies sein Talent beim gemeinsamen Singen. Bevor er sich verabschiedete, durfte er sich ein Lied wünschen. "Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen, bleib nicht so lange fort", sangen alle gemeinsam. Und Jens Spahn, der auch Mitglied im Dorfladen ist, wird bestimmt wiederkommen. Wie hatte er doch in seiner Videobotschaft beim Festakt zum Zusammenschluss von Leer und Horstmar vor 50 Jahren gesagt: "Leer ist wohl der Ort, den ich am meisten besucht habe, und ich komme wieder."

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