Nähen zum Schutz vor dem Corona-Virus

31.03.2020 // In den Sozialstationen der Domus Caritas gGmbH in Steinfurt/Ochtrup und in Horstmar wird neben der ambulanten Pflege derzeit fleißig genäht.

Mitarbeiterinnen der Sozialstation arbeiten in ihrer freien Zeit an Mund-Nasenschutzen aus Stoff.

"Alle Mitarbeiterinnen, die eine Nähmaschine zu Hause haben und sich Zeit nehmen, sind dabei, Mund-Nasenschutze aus Stoff zu nähen", berichtet Christiane Nitz, Leiterin der ambulanten Dienste. "Mittlerweile ist es schon so, dass uns Freundinnen und andere Personen beim Nähen unterstützen", freut sich Nitz.

Die beiden Sozialstationen der Domus Caritas fahren täglich etwa 40 Touren und versorgen dabei über 500 Patientinnen und Patienten. "Dafür benötigen wir weiteren Vorrat an Mund-Nasenschutze aus Stoff, damit die benutzten auch täglich gewaschen werden können." Da die normalen Einmal-OP-Mundschutze aus Papier derzeit nicht geliefert werden können, werde nun in Eigenarbeit produziert. "Denn das Nähen ist relativ einfach", sagt Nitz.

Weiterhin bleiben die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern die eigene Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten von eineinhalb bis zwei Metern zur nächsten Person. "Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes hilft uns aber, das Verteilen von Tröpfchen zu verhindern - gerade bei Patienten-nahen Tätigkeiten", erklärt die Leiterin der ambulanten Pflege. "Zusammen mit dem notwendigen Hygienematerial sind wir in der ambulanten Pflege sehr gut aufgestellt", betont Christiane Nitz.

Wer Interesse hat, beim Nähen weiterer Mund- und Nasenschutze zu unterstützen, kann sich an Pflegeberaterin Martina Erwig-Kaul wenden, unter Telefon 02505-9391010 oder per E-Mail  erwig-kaulcaritasverband-steinfurtde. Der Stoff sollte aus Baumwolle oder Halbleinen bestehen, da er bei 60 Grad gewaschen werden muss. Eine entsprechende Nähanleitung kann per E-Mail zugeschickt werden.

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