Viel Kontakt zu Bewohnern in den Altenheimen

Brief einer Familie an das Pflegepersonal des Edith-Stein-Hauses

Kreidebild auf dem Parkplatz vor dem Edith-Stein-Haus

Eine Horstmarer Künstlerin schenkte dem St. Gertrudis-Haus einen Engel.

Blumenlieferung für das St. Gertrudis-Haus

Aufgrund der Corona-Pandemie besteht derzeit in den stationären Einrichtungen der Domus Caritas gGmbH ein generelles Besuchsverbot für Angehörige der Bewohnerinnen und Bewohner. "Aber: Um die sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten, bekommen die Bewohner in den Altenheimen unglaublich viel Post, sowohl handgeschriebene Briefe und Postkarten als auch Päckchen", freut sich Petra Brauckmann, Einrichtungsleiterin des St. Ida-Hauses in Metelen. Die Post komme teilweise von den Angehörigen und Freunden, teilweise aber auch von "Fremden", erklärt Oliver Hordt, Einrichtungsleiter des Edith-Stein-Hauses in Altenberge. So haben etwa Kinder Briefe an die Bewohnerinnen und Bewohner des St. Ida-Hauses geschrieben, und manche haben sogar ein Bild dazu gemalt, um die Bewohnerinnen und Bewohner aufzuheitern, berichtet Petra Brauckmann. "Wir machen alle, was wir können, um die Bewohner bei Laune zu halten."

Nun haben sich die sechs Häuser der Domus Caritas gGmbH etwas Neues ausgedacht. "Seit dieser Woche sind Tablet-Computer in allen Einrichtungen im Einsatz, um mit den Angehörigen via Internet in Kontakt zu treten", erklärt Bernd Wessel, Einrichtungsleiter im St. Gertrudis-Haus in Horstmar. So können die Bewohnerinnen und Bewohner zum Beispiel mit Skype per Video mit ihren Angehörigen sprechen. Und Stephan Antfang, Einrichtungsleiter in den Ochtruper Einrichtungen, hat mit dem Hospizverein Ochtrup-Metelen über Facebook aufgerufen, den Bewohnern Briefe, Bilder und Fotos zu schicken. "Die Reaktionen sind überwältigend!"

Die Mitarbeitenden des Sozialen Dienstes übernehmen in allen Einrichtungen die technische Einrichtung der Videochats und sprechen bestimmte Kontaktzeiten mit den Angehörigen ab, um eine ungestörte Kommunikation zu ermöglichen. "Die ersten Erfahrungen in den Einrichtungen sind absolut positiv. Die Begeisterung besteht auf beiden Seiten", freut sich Clemens Schulze Beiering vom Heinrich-Roleff-Haus in Borghorst.

"Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeitenden in den Einrichtungen drücken allen ein herzliches Dankeschön für die netten Worte, Taten und süßen Zuwendungen aus", so Petra Brauckmann.

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