Neue Führungskräfte für die Altenhilfe

11.10.2019 // Nicht nur Mitarbeiter in der Pflege sind begehrt sondern vor allem auch Führungskräfte in der Altenhilfe.

Neun neue Trainees konnte der Diözesancaritasverband Münster im zweiten Durchgang des Projekts begrüßen. Die Einführung übernahmen (von links) Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann und Projektleiterin Anne Eckert sowie (rechts) Karl Döring (Vorstand Caritasverband Geldern-Kevelaer).

Die Caritas in der Diözese Münster hat dafür das Trainee-Projekt gestartet. Der erste Durchgang war so erfolgreich, dass jetzt mit neun neuen Trainees die Teilnehmerzahl fast verdoppelt worden ist. Mittlerweile reicht das Interesse über die Diözese Münster hinaus.

Im zweiten Durchgang beteiligen sich nicht nur die Caritasverbände Geldern-Kevelaer, Münster, Recklinghausen und Steinfurt sondern auch Düsseldorf und Duderstadt. Die Trainees haben ein Studium im Pflege- und Gesundheitsmanagement absolviert und werden innerhalb des kommenden Jahres in allen Feldern der stationären und ambulanten Altenhilfe Managementerfahrungen sammeln. Ergänzt werden die Einsätze durch Schulungs- und Reflexionstage sowie Exkursionen. Jedem Trainee steht ein erfahrener Mentor zur Seite.

Projektleiterin Anne Eckert, Referatsleiterin Altenhilfe im Diözesancaritasverband, sieht für sie gute Perspektiven. Alle fünf Teilnehmenden des ersten Durchgangs haben direkt im Anschluss eine dauerhafte Arbeitsstelle gefunden. Vorerfahrungen in der praktischen Arbeit in der Altenhilfe bringen auch die neuen Trainees mit. In der Vorbereitung des Programms habe sich gezeigt, dass ein gezielter Aufbau über das Praxissemester und die Bachelor- oder Masterarbeit zum Trainee-Programm hin sinnvoll sei, so Karl Döring, Vorstand des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer. Zudem sollten sie nicht nur das Führen von Einrichtungen der Altenhilfe lernen, sondern dazu auch die Besonderheiten im caritativen Bereich kennen lernen.

070-2019 (cki/hgw) 11. Oktober 2019

« Zurück