Das Seniorenzentrum Heinrich-Roleff-Haus in Steinfurt-Borghorst liegt wunderschön eingebettet in eine Parkanlage mit altem Baumbestand in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum. Das barrierefreie Gebäude wurde unter Mitwirkung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) konzipiert und ganz auf die Bedürfnisse seiner Bewohner zugeschnitten. Errichtet in den Jahren 1995-97 bietet es Raum für 100 Senioren, die überwiegend in hellen und geräumigen Einzelzimmern wohnen. Hier finden Sie Fotos, die einen Eindruck des Hauses vermitteln.

Seinen Namen verdankt das Haus dem Münsteraner Weihbischof Heinrich Roleff (1878-1966), der von 1926 bis 1934 Pfarrer in St. Nikomedes Borghorst war und anschließend als Domkapitular nach Münster ging. 1936 wurde er Weihbischof und ein Jahr später Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Münster. Anlässlich seines goldenen Priesterjubiläums 1953 wurde Heinrich Roleff erster Ehrenbürger der Stadt Borghorst. Den älteren Borghorstern ist der hochangesehene Weihbischof noch in guter Erinnerung.

Ihr Zimmer

Alle Appartements im Heinrich-Roleff-Haus sind optimal auf  pflegebedürftige Menschen zugeschnitten. Sie haben ein eigenes barrierefreies Bad und sind grundmöbliert mit einem Pflegebett plus Nachttisch und Einbauschrank. Eine Notrufanlage und ein Telefon- und Fernsehanschluss sind obligatorisch. Wir freuen uns, dass die meisten unserer Bewohner ihr Zimmer liebevoll mit eigenen Möbeln und vertrauten Gegenständen gestalten. Es gibt viel Freiraum, um sich seinen ganz persönlichen Lebensraum einzurichten. Hier finden Sie aussagekräftige Fotos.

Die Cafeteria

Der zentrale Treffpunkt im Heinrich-Roleff-Haus ist die Cafeteria im Erdgeschoss. Hier trifft man sich zum Klönen, Kaffeetrinken und Kuchenessen. Zum Mittwochscafé und zum Sonntagscafé kommen nicht nur Bewohner und Angehörige sondern auch Gäste aus der Stadt hierher. Im Advent werden Waffeln gebacken und im Sommer gibt es Eis, Eis und nochmal Eis. Viele haupt- und ehrenamtliche Hände rühren sich, um den Cafégästen viele kulinarische Genüsse und eine herzliche Atmosphäre zu bieten. Hier bekommen Sie einen Eindruck von unserer Cafeteria.

Die Kapelle

Ein besonderer Lebensraum ist unsere Kapelle: besonders schön, besonders klar, besonders warm! Hier treffen Himmel und Erde aufeinander! Ein braunes Intarsienband im Parkettfußboden führt den Gläubigen zum Altar. An der Rückwand der Apsis nimmt ein roter Pfeil die Bewegung auf und lenkt den Blick zum Kreuz – und schließlich über das Kreuz hinaus in die Höhe. Eine Augen- und Seelenweide sind die farbig gestalteten Bleiglaselemente, die das rechts und links einfallende Tageslicht zur meditativen Erleuchtung werden lassen. Der Künstler Bernhard Dirksmeier aus Münster schuf diese geistlichen Kunstwerke im Jahr 1998 und schenkte dem Raum dadurch einen heiligen Schein. Hier erfahren Sie mehr zur Fenstergestaltung und sehen Fotos.

In unserer Kapelle werden an Werk- und Sonn- und Feiertagen, aber auch zu besonderen Anlässen wie Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen oder Jubiläen Gottesdienste beider christlicher Konfessionen gefeiert. Hier finden Sie den Gottesdienstplan.