Ein Lebensbaum aus Händen

27.11.2018 // Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Carl-Sonnenschein-Haus und dem Ferdinand-Tigges-Haus der Domus Caritas in Ochtrup haben sich an dem Projekt des Bistums Münster "Lebensbaum-Botschaften Hochbetagter" beteiligt. Auf künstlerische Weise haben sie einen Baum gestaltet - aus fotografierten Händen, die für die Lebensgeschichten jedes einzelnen stehen.

Andrea Stübbe-Hüsing freut sich über die Lebensbaum-Collage, bestehend aus den Händen der Bewohnerinnen und Bewohnern des Carl-Sonnenschein-Hauses und des Ferdinand-Tigges-Hauses.

Unter der Leitung der seelsorglichen Begleiterin im Carl-Sonnenschein-Haus, Andrea Stübbe-Hüsing, trafen sich an vier Samstagen die Bewohnerinnen und Bewohner, um miteinander an dem Lebensbaum zu arbeiten. "Die Hände wurden zu unserem bevorzugten Objekt, weil jede Hand einerseits von der Form her ähnlich ist, andererseits aber dennoch individuell und vom Leben des einzelnen geprägt ist", beschreibt Stübbe-Hüsing den kreativen Prozess auf der Suche nach einem passenden Symbol für die Lebensgeschichten der Hochbetagten. Die Hände der Seniorinnen und Senioren wurden fotografiert und ausgeschnitten und sodann auf einer großen Leinwand in der Form eines Baumes zusammengefügt.

"Zudem blühen 'Lebens-Blumen' und wachsen 'Tugend-Blätter' neben dem Baum, die an frühere Lebensphasen der Bewohnerinnen und Bewohner, an die Zeit der 'Blüte des Lebens' erinnern", so die Sozialpädagogin.

"In einem Haus für hochbetagte Menschen gibt es viele Hände - Hände, die arbeiten, führen, begrüßen, verabschieden, junge Hände, aber vor allem alte Hände der Bewohnerinnen und Bewohner, die schon Vieles in ihrem Leben berührt haben und berührt worden sind", deutet Andrea Stübbe-Hüsing das Kunstwerk weiter aus. "Zudem sind die Hände im Lebensbaum nach oben gerichtet. Darin steckt auch die Bitte, dass Gott uns an die Hand nehmen und uns auf unserem Weg begleiten möge." So wie es auch in dem Kirchenlied-Titel heißt: "So nimm denn meine Hände", den die Senioren-Künstler als Überschrift für ihre künstlerische Collage ausgewählt haben.

Initiiert hatte das Projekt das Referat Seniorenseelsorge des Bistums Münster. Bereits im Oktober fand eine Ausstellung der Werke aus den beteiligten 14 Altenhilfeeinrichtungen in der Orangerie im Botanischen Garten in Münster statt.

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220 Dienstjahre

Zum 10-, 20-, 25- und 30-jährigen Dienstjubiläum wurden insgesamt 12 Mitarbeiterinnen geehrt und zur Feier des Tages zum Frühstück eingeladen. Auch Herr Baumann lies es sich nicht nehmen die Jubilare zu beglückwünschen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch von uns.