Corona Informationen - Altenhilfe und Pflege

14. April

Zur aktuellen Lage im Seniorenheim St. Ida-Haus

Trotz aller seit Wochen umgesetzten Maßnahmen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Mitarbeitenden vor dem Corona-Virus sind eine Bewohnerin und zwei Bewohner, die alle mehrfach vorerkrankt waren, Anfang letzter Woche und heute (14. April) leider an den Folgen der Corona-Infektion verstorben. Von den derzeit 35 Bewohnerinnen und Bewohnern im St. Ida-Haus in Metelen sind weitere 21 positiv auf den Corona-Virus getestet worden. "Wir bedauern zutiefst das Versterben unserer drei Bewohner und trauern mit deren Angehörigen", betont Burkhard Baumann, Geschäftsführer des Trägers, der Domus Caritas gGmbH. "Den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern mit einer Infektion geht es den Umständen entsprechend", ergänzt Einrichtungsleiterin Petra Brauckmann.

Das St. Ida-Haus steht seit Sonntag (5. April) wegen einer Reihe von Corona-Infektionen von Bewohnerinnen und Bewohner unter Quarantäne. Außerdem gilt ein Betretungsverbot für Personen, die nicht am Betrieb der Einrichtung beteiligt sind.

Von den Mitarbeitenden im St. Ida-Haus sind insgesamt 13 aus den Berufsgruppen der Pflege, der Hauswirtschaft und der sozialen Betreuung positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Alle nicht-infizierten Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne, das heißt, sie verlassen die eigene Häuslichkeit nur, um zum Dienst in das St. Ida-Haus zu kommen, und fahren danach wieder zurück nach Hause. Mit Hilfe von Mitarbeitenden aus anderen Bereichen der Domus Caritas gGmbH und der Tectum Caritas gGmbH ist die Pflege und Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin vollumfänglich gesichert.

Ebenfalls ist die hausärztliche Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner durch die örtlichen Praxen weiterhin vollumfänglich gewährleistet. Schutzausrüstung, wie die Mund-Nasen-Masken und die vorgeschriebene Schutzkleidung ist im ausreichenden Maß vorhanden. Ein täglicher Kontakt zu den Gesundheitsämtern der Kreise Steinfurt und Borken sorgt für eine ständige Überprüfung der aktuellen Situation im Haus.

"In der Einrichtung spielt sich mittlerweile wieder ein gewisser Alltag unter erschwerten Bedingungen ein", berichtet Einrichtungsleiterin Petra Brauckmann. "Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind - den Umständen entsprechend - stabil. Sie sind natürlich traurig, dass ihre Angehörigen nicht zu Besuch kommen können, doch sie verstehen, warum diese Beschränkungen notwendig sind", betont Petra Brauckmann. Zudem gebe es eine Reihe an kreativen Aktivitäten der Angehörigen und der Metelener Bevölkerung, um den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern aufrecht zu erhalten und sowohl den älteren Menschen als auch den Mitarbeitenden eine Freude zu bereiten.

So steht zum Beispiel eine Familie regelmäßig auf der Wiese vor dem Haus und bringt "ihrer Oma", aber natürlich auch allen anderen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Ständchen. Zahlreiche aufmunternde Plakate, Bilder und bunte Luftballons sind um das Haus herum platziert worden und erfreuen die ganze Einrichtung. "Unsere Bewohnerinnen und Bewohner bekommen auch jede Menge Post mit selbst gemalten Bildern, Süßigkeiten und anderen Aufmerksamkeiten", freut sich Petra Brauckmann über die Anteilnahme der Metelener in dieser schwierigen Situation. "Wir sind in diesen Tagen der Corona-Pandemie - symbolisch gesehen - in der Einrichtung ganz nah zusammen gerückt. Das Verantwortungsgefühl der Mitarbeitenden im St. Ida-Haus hat in dieser Ausnahmensituation noch einmal zugenommen."

 

30. März

Wohnen am Wiemelfeld

Wie in allen anderen stationären Einrichtungen gibt es auch im Wohnen am Wiemelfeld - einer Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen - ein generelles Besuchsverbot. Die Tagesstruktur ist bis auf weiteres geschlossen. Zu den Klientinnen und Klienten im Ambulant Betreuten Wohnen halten die Mitarbeitenden hauptsächlich telefonisch Kontakt. Nur in Notfällen - zum Beispiel bei Arztbesuchen, die nicht alleine durchgeführt werden können - stehen die Mitarbeitenden für eine Begleitung zur Verfügung.

Da die Werkstätten für Menschen mit psychischen Erkrankungen ebenfalls geschlossen sind, werden alle Bewohnerinnen und Bewohner tagsüber in der Einrichtung begleitet. Ziel der Betreuung ist es, den Alltag möglichst entspannt zu gestalten und gegen Langeweile und aufkommende Ängste aufgrund der aktuellen Situation vorzubeugen.

 

24. März

Aussetzung der Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI

Die Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI werden für die Quartale I und II 2020 vorerst ausgesetzt. Auch bisher vereinbarte Termine für einen Beratungsbesuch finden erst mal nicht statt. Bei Verbesserung der aktuellen Situation werden wir die Beratungsbesuche unmittelbar nachholen. Im Normalfall ist auch Ihre Pflegekasse darüber informiert und wird diese Regelung berücksichtigen. Sie dürften also vorerst kein Schreiben bekommen, wo verlangt wird, einen Beratungsbesuch vorzuweisen.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Leitungen der Sozialstationen natürlich gerne zur Verfügung. Auch können Sie sich diesbezüglich direkt bei Ihren Pflegekassen informieren.

 

24. März

Sozialstation - Informationen für Patientinnen und Patienen

Täglich werden wir mit neuen Nachrichten über den Corona-Virus konfrontiert. Diesbezüglich möchten auch wir Ihnen hiermit einige Informationen mitteilen:

Unsere Mitarbeiter sind alle sehr gut geschult und gehen verantwortungsbewusst mit der Situation um. Bitte haben Sie Verständnis, wenn unsere Mitarbeiter Ihnen zur Begrüßung nicht die Hand geben, die Einsätze zurzeit kürzer ausfallen und es vielleicht für Sie ungewohnte Abläufe gibt.

Zum Schutz unserer Mitarbeiter bitten wir Sie dringend um direkte telefonische Benachrichtigung, wenn Sie oder eine in ihrem Haushalt lebende Person vom Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt wird. Ohne Vorbereitung, z.B. durch geeignete Schutzkleidung, sind unsere Mitarbeiter ungeschützt und einer hohen Ansteckungsgefahr ausgesetzt.

Wir weisen nochmal auf die allgemeinen Empfehlungen hin, soziale Kontakte so weit wie möglich einzuschränken. Wir werden die aktuelle Situation weiter aufmerksam verfolgen und Sie weiter informieren, sodass wir Ihnen wie gewohnt die bestmögliche Versorgung zukommen lassen können.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Leitungen der Sozialstationen natürlich gerne zur Verfügung. Kontakt zu den Sozialstationen

 

Downloads

 Informationsschreiben vom Kreis Steinfurt vom 16.03.2020 - Sicherstellung der pflegerischen Versorgung vor dem Hintergrund des Ausbruchs des Corona-Virus (162 KB)

 Corona Allgemeinverfügung an Tagespflegeeinrichtungen vom Kreis Steinfurt vom 14.03.2020 - Schließung der teilstationären Tagespflegeeinrichtungen im Kreis Steinfurt ab dem 16.03.2020 (156 KB)

 Erlass Ministerium bzgl. Corona vom 12.03.2020 - Sicherstellung der pflegerischen Versorgung vor dem Hintergrund des Ausbruchs des Corona-Virus (257 KB)